Storage. Backup. Virtualisierung.
RAID 0 – Redundant Array of Independent Disks · Version 1.5 · © Stor IT Back 2026
RAID 0 wird zwar als RAID-Level bezeichnet, bietet jedoch keine Redundanz und keine Fehlertoleranz. Bei RAID 0 werden Daten blockweise über mindestens zwei physische Festplatten oder SSDs verteilt. ie Laufwerke werden gegenüber dem Betriebssystem als ein gemeinsames logisches Laufwerk dargestellt.
Fällt eines der beteiligten Laufwerke aus, ist in der Regel das gesamte RAID-0-Volume nicht mehr nutzbar. Die Daten können nicht aus den verbleibenden Laufwerken rekonstruiert werden, da RAID 0 weder Spiegelung noch Paritätsinformationen verwendet.
Die Daten werden in Blöcke aufgeteilt und abwechselnd über alle Laufwerke des Arrays verteilt. Dieses Verfahren wird als Striping bezeichnet.
Durch die parallele Nutzung mehrerer Laufwerke kann sich die Lese- und Schreibleistung erhöhen.
Mehrere Laufwerke können gleichzeitig an einem Lese- oder Schreibvorgang beteiligt sein.
Die tatsächlich erreichbare Leistung hängt jedoch unter anderem von den Laufwerken, dem Controller, der Stripe-Größe und dem Zugriffsmuster ab.

| Aufbau: | Blockweises Striping über mindestens zwei Laufwerke |
| Kapazität: | Bei gleich großen Laufwerken: Anzahl der Laufwerke × Kapazität eines Laufwerks |
| Geschwindigkeit: | Potenziell hohe Lese- und Schreibleistung; abhängig von Laufwerken, Controller, Stripe-Größe und Workload |
| Ausfallwahrscheinlichkeit: | Keine Fehlertoleranz: Der Ausfall eines einzigen Laufwerks macht üblicherweise das gesamte Array unbrauchbar. |
| Kosten: | Keine Kapazität für Spiegelung oder Parität erforderlich; die gesamte Rohkapazität ist grundsätzlich nutzbar. |
| Anwendung: | Temporärer Speicher, Scratch-Volumes, Video-Rendering, Cache-Daten und reproduzierbare Testdaten, no go für Unternehmensdaten |
| Zusammenfassung: | Gefahr von Datenverlust - für Unternehmen nicht geeignet |
| RAID Übersicht und Hot-Spare RAID-Level 1 RAID-Level 4 RAID-Level 5 RAID-Level 5ee RAID-Level 6 RAID-Level 7 RAID-Level 10 RAID-Level n | |
Bei RAID 0 werden Daten in Blöcke aufgeteilt und abwechselnd über mindestens zwei Festplatten oder SSDs verteilt. Dieses Verfahren wird als Striping bezeichnet. Die beteiligten Laufwerke erscheinen gegenüber dem Betriebssystem als ein gemeinsames logisches Laufwerk.
Für RAID 0 werden mindestens zwei Festplatten oder SSDs benötigt. Je mehr Laufwerke eingesetzt werden, desto höher können Kapazität und Leistung des Verbunds ausfallen. Gleichzeitig steigt jedoch das Risiko eines Ausfalls des gesamten Arrays.
Bei gleich großen Laufwerken entspricht die nutzbare Kapazität der Summe aller Laufwerkskapazitäten. Vier Laufwerke mit jeweils 2 TB ergeben beispielsweise ungefähr 8 TB nutzbare Rohkapazität. Bei unterschiedlich großen Laufwerken richtet sich die nutzbare Kapazität bei vielen Implementierungen nach dem kleinsten Laufwerk.
RAID 0 kann eine hohe Lese- und Schreibleistung erreichen, da mehrere Laufwerke gleichzeitig an einem Zugriff beteiligt sein können. Die tatsächlich erreichbare Leistung hängt unter anderem von den Laufwerken, dem RAID-Controller, der Stripe-Größe und dem jeweiligen Zugriffsmuster ab.
Fällt eines der beteiligten Laufwerke aus, ist üblicherweise das gesamte RAID-0-Volume nicht mehr nutzbar. Da RAID 0 weder Spiegelung noch Paritätsinformationen verwendet, können die fehlenden Daten nicht aus den verbleibenden Laufwerken rekonstruiert werden.
RAID 0 eignet sich für temporäre, jederzeit reproduzierbare oder separat gesicherte Daten. Typische Einsatzbereiche sind Scratch-Speicher, Video-Rendering, Cache-Daten, Testsysteme und andere Workloads, bei denen Leistung und Kapazitätsausnutzung wichtiger als Ausfallsicherheit sind.
RAID 0 sollte nicht als alleiniger Speicher für wichtige Unternehmensdaten oder produktive Anwendungen eingesetzt werden. Bereits der Ausfall eines einzigen Laufwerks kann dazu führen, dass das gesamte RAID-0-Volume unbrauchbar wird.
Nein. Ein Hot-Spare-Laufwerk kann die Daten eines ausgefallenen RAID-0-Laufwerks nicht rekonstruieren, da keine redundanten Daten oder Paritätsinformationen vorhanden sind. Ein automatischer Wiederaufbau des RAID-0-Volumes ist daher nicht möglich.
Nein. RAID 0 bietet keinen Schutz vor Laufwerksausfällen, versehentlichem Löschen, Schadsoftware oder Dateibeschädigungen. Wichtige Daten müssen deshalb separat und regelmäßig gesichert werden.







