Storage. Backup. Virtualisierung.
Diese praxisorientierte Online-Schulung vermittelt die Installation, Konfiguration und den sicheren Betrieb von Proxmox VE und Proxmox Backup Server in Unternehmensumgebungen. Behandelt werden unterschiedliche Storage-Konzepte mit ZFS, Ceph, LVM-Thin, NFS, iSCSI und Fibre Channel einschließlich ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.
Weitere Schwerpunkte sind Proxmox-Cluster, virtuelle Maschinen, LXC-Container, Netzwerk- und Firewall-Konfigurationen, Software-Defined Networking sowie die Überwachung und Absicherung der Umgebung. Auch die Datensicherung von virtuellen Maschinen und Containern mit Proxmox Backup Server wird ausführlich erläutert. Zahlreiche Praxisbeispiele und Hinweise zu typischen Fehlkonfigurationen unterstützen Administratoren bei der Planung und beim zuverlässigen Betrieb einer Proxmox-Infrastruktur.
Aktueller Kursstand: Die Schulungsunterlagen wurden vollständig überarbeitet und berücksichtigen Proxmox VE 9 sowie Proxmox Backup Server 4. Stand der Inhalte: 2026.
Zielgruppe
IT-Administratoren und Systemadministratoren
IT-Verantwortliche und technische Entscheider
Projektleiter für Virtualisierungs- und Infrastrukturprojekte
Storage- und Backup-Administratoren
Umsteiger von VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V
Voraussetzungen
Gute allgemeine IT- und Betriebssystemkenntnisse
Grundkenntnisse in der Netzwerktechnik
Grundkenntnisse zu Storage und Datensicherung sind hilfreich
Inhalte der Online-Schulung
Funktionen und Einsatzbereiche von Proxmox VE und Proxmox Backup Server
Planung und Aufbau von Proxmox-Umgebungen als Einzelserver, Cluster oder replizierte Infrastruktur
ZFS und Ceph als Storage-Basis für Proxmox
Nutzung von LVM, LVM-Thin, Fibre Channel, iSCSI und NFS
Installation und Konfiguration virtueller Maschinen mit Windows und Linux
Installation und Konfiguration von LXC-Containern mit Praxisbeispielen und typischen Einsatzmöglichkeiten
Netzwerkarchitekturen für die Virtualisierung mit Linux Bridge, Bonding, VLAN, Routing und Software-Defined Networking
Proxmox SDN, Fabrics und OpenFabric für vermaschte Ceph-Netzwerke
Konfiguration und effektive Nutzung der Proxmox VE Firewall
Multipathing bei Fibre Channel und iSCSI
Snapshots auf Shared Storage mit LVM
Datensicherung und Wiederherstellung von virtuellen Maschinen und LXC-Containern
Einsatz und Absicherung von Proxmox Backup Server
Schutz der Infrastruktur vor Cyberangriffen, Fehlkonfigurationen, Hardwareausfällen und physischen Schadensereignissen
Sonderthemen wie Tape-Backup, Offsite-Sicherung und Disaster-Recovery-Konzepte
Verfügbarkeit
Der Einstieg ist nach Auftragsbestätigung und Freischaltung der Zugangsdaten jederzeit möglich.
Preis und Zugang zur Lernplattform
300,00 Euro zzgl. MwSt. pro Person
Zugriff auf die Lernplattform für 30 Tage ab Freischaltung
Verlängerung der Nutzungsdauer nach Absprache möglich
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und gewerbliche Kunden.
Ja. Die Schulung richtet sich sowohl an Proxmox-Einsteiger als auch an Administratoren, die bisher mit anderen Virtualisierungsplattformen gearbeitet haben. Hilfreich sind allgemeine Kenntnisse zu Windows oder Linux sowie Grundlagen in den Bereichen Netzwerk, Storage und Datensicherung.
Ja. Die Schulung zeigt, wie bekannte Funktionen aus VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V mit Proxmox VE umgesetzt werden können. Dabei werden Unterschiede bei Cluster, Hochverfügbarkeit, Storage, Netzwerk, Backup und Administration erläutert.
Viele Übungen können auf einem ausreichend ausgestatteten Testserver nachvollzogen werden. Auf einem physischen Proxmox-VE-System lassen sich beispielsweise mehrere virtuelle Proxmox-Knoten sowie ein virtueller Proxmox Backup Server betreiben. Für eine umfangreichere verschachtelte Testumgebung sind etwa 64 GB RAM und ausreichend SSD-Speicher ein sinnvoller Ausgangspunkt.
Die Online-Schulung vermittelt Installation, Konfiguration, Planung und Betrieb anhand ausführlicher Erläuterungen und nachvollziehbarer Beispiele. Im Praxisworkshop werden die Themen an realer Hardware umgesetzt. Dazu gehören unter anderem der Aufbau eines Ceph-Clusters, die Fehlersuche und die Integration externer Storage-Systeme über Fibre Channel oder iSCSI.
Der Zugang steht nach der Freischaltung für 30 Tage rund um die Uhr zur Verfügung. Falls dieser Zeitraum beispielsweise aufgrund von Krankheit oder betrieblicher Auslastung nicht ausreicht, kann eine Verlängerung vereinbart werden.
Das folgende Video zeigt beispielhaft, wie detailliert die Schulung auf den praktischen Einsatz von Proxmox VE in Unternehmen eingeht. Neben der Grundkonfiguration werden auch riskante Konstellationen und geeignete Alternativen erläutert.
Datenverlustrisiko bei Hochverfügbarkeit und asynchroner Replikation
Fazit aus dem Video: Wird Hochverfügbarkeit für virtuelle Maschinen benötigt, muss die asynchrone Storage-Replikation sorgfältig geplant werden. Bei einem ungeplanten Failover können Änderungen verloren gehen, die seit dem letzten erfolgreichen Replikationslauf entstanden sind. Ob dieser mögliche Datenverlust tolerierbar ist, hängt von der jeweiligen Anwendung und dem geforderten Recovery Point Objective ab. Für geschäftskritische Systeme sind daher alternative Storage- und Hochverfügbarkeitskonzepte zu prüfen.
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