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Backup V1.4 (c) Stor IT Back 2015


Serverless Backup - direkte Sicherung

Den Nachteil des LAN-free-Backups, die Belastung der Produktionsserver, räumt das Serverless Backup aus. Wenn Storage-System und Tape-Hardware mit einem SAN verbunden sind, so ist auch ein direkter Datenaustausch zwischen Storage-System und Tape-Hardware möglich. Dies setzt jedoch eine gewisse Intelligenz der Hardware, bzw. spezielle Hardware voraus. Sie muss den gesamten Ablauf der Datensicherung durchführen. Eine Hardware-Komponente im SAN muss dann also den Transport der Daten übernehmen. Dies könnte einmal das Storage-System selbst sein, der Fibre Channel Switch und die Tape Library. In der Praxis hat sich die Integration in die Library durchgesetzt. In virtualisierten Umgebungen übernimmt der Backup-Server den kompletten Transport inklusive der Verwaltung.

Aufbau eines Serverless Backups

Serverless Backup Benötigt wird ein SAN mit einem Storage-System, einer Tape-Library, einem Server mit Backupsoftware und einer Hardware-Komponente, die den Transport der Backupdaten ausführt.
In diesem Beispiel gehen die Backup-Datenströme nicht durch den Server, dieser gibt nur das Startsignal und prüft später die Durchführung. Denkbar ist auch ein zusätzlicher Server (dies ist die Praxis in virtualisierten Umgebungen), der die Daten direkt vom Storage abholt und zur Tapelibrary transportiert. Dies ist zwar eigentlich kein Serverless Backup, erfüllt jedoch den gleichen Zweck, der Produktionsserver wird nicht belastet.
In der Praxis in virtualisierten Umgebungen wird dieser "zusätzliche Server" den Zugriff auf die produktiven Daten bekommen, er muss also auch im SAN integriert sein. Die Daten kopiert dann dieser Backup-Server ohne Belastung der produktiven Server auf Festplatten oder Bandlaufwerke.

Eine an die Topologie des Serverless Backups angelehnte Technologie wird jedoch sehr häufig eingesetzt und ist vom Verfahren mit dem Serverless Backup vergleichbar:
In dem Storage-System wird ein SnapShot einer virtuellen Platte erzeugt. Dieser SnapShot wird jetzt nicht an den gleichen Server freigegeben, der auch den Originalspeicherbereich nutzt, sondern an den Backup-Server. Dieser sichert den SnapShot dann direkt über das SAN, also ohne den eigentlichen Produktionsserver zu belasten.
Fast eine Serverless-Lösung, man bekommt nahezu das gleiche Ergebnis, jedoch ist dies eine übliche, standardisierte und kostengünstige Lösung.


Probleme beim Serverless Backup

Nehmen wir einmal an, in unserem SAN gibt es eine Hardware, die den Backup-Ablauf steuern und überwachen kann. Diese Hardware würde den Befehl eines Servers bekommen, sichere doch mal meine Laufwerke oder Filesystem auf das Bandlaufwerk. Und da ist schon das Problem: Diese Hardware müsste den Aufbau der Laufwerke oder Filesystem kennen, ansonsten kann es nur die physikalischen Daten sichern. Bei diesem Verfahren wäre aber der Restore oder die Sicherung einer einzelnen Datei nicht möglich bzw. sehr schwierig.
Die Lösung: Der Backup-Server (oder Applikations-Server) übernimmt die Steuerung dieser Serverless-Hardware. Er kennt ja sein eigenes Filesystem und dessen Struktur und kann die physikalischen Blöcke errechnen und dann der Transport-Hardware eine Block-Liste übergeben, die dann gesichert werden soll. Damit ist auch der Restore einer einzelnen Datei möglich, da der Backup-Server beim Restore von Dateilisten auf die Blocklisten umrechnen kann.

Es ist eine spezielle Backupsoftware, die wiederum nur mit spezieller Hardware und Software läuft, von Nöten. Es bieten aber schon fast alle großen Backupsoftwarehersteller diese Features an. Auch hier ist eine zentrale Steuerung und Überwachung möglich. Jedoch sind die einzelnen Möglichkeiten der Lösung von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

Lösungen für Serverless Backup

Wie für jedes Problem, gibt es auch beim Serverless Backup eine Lösung. In einigen FC-SAS-Routern ist die Funktion eingebaut, auch liefern viele Tape-Library-Hersteller Zusätze für ihre Hardware. Wichtig ist in diesem Umfeld die genaue Beachtung der Kompatibilitäten der Hersteller. In der virtualisierten Umgebung ist dieses Verfahren jedoch schon seit längerer Zeit der Standard. So können große Datenmengen von den virtuellen Maschinen direkt gesichert werden. Die Backup-Software kennt zum Beispiel das VMFS (Filesystem der ESXi-Server) und NTFS (Filesystem von Windows Servern). Damit kann die Backup-Software direkt in die virtuellen Maschinen hereinschauen und auch einzelne Dateien katalogisieren und später einzeln restoren.

Wir können Ihnen auch auf diesem Gebiet verschiedene Lösungen anbieten, wir beraten Sie gerne.

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