Storage. Backup. Virtualisierung.

Die Quantum Scalar i3 ist eine modular erweiterbare Tape Library für Backup, Archivierung und langfristige Datensicherung in Unternehmen. Sie startet mit 25 nutzbaren LTO-Slots in einem 3HE-Grundmodul und lässt sich auf bis zu 800 Slots sowie bis zu 24 Half-Height-LTO-Laufwerke erweitern. Unterstützt werden LTO-8- und LTO-9-Laufwerke mit SAS oder Fibre Channel; optional können SAS-Laufwerke über die Scalar iSCSI Bridge auch per Ethernet angebunden werden. Funktionen wie Active Vault, MFA, Verschlüsselung und Partitionierung unterstützen den Schutz von Backup-Daten vor Ransomware und unberechtigtem Zugriff.
Gehäuse:
19" mit 3 Höheneinheiten
ink. Rackmount-Kit
25 Slots aufrüstbar auf 50 Slots (Software-Key)
Tape-Laufwerke:
max. 3 x LTO Half High Laufwerke (Fibre Channel oder SAS) pro Modul
LTO8 und LTO9
LTO10:
LTO-10 wird von der Quantum Scalar i3 derzeit nicht unterstützt.
Die Scalar i3 verwendet Half-Height-LTO-Laufwerke und unterstützt aktuell Laufwerke bis LTO-9.
LTO-10-Laufwerke sind derzeit als Full-Height-Laufwerke verfügbar und werden unter anderem von der Quantum Scalar i6 unterstützt.
LTO9:
bis zu 400 MB/s (LTO-9 HH) native (ohne Kompression) bei einem Laufwerk
450 TB bei LTO-9 und 25 Slots native (ohne Kompression)
900 TB bei LTO-9 und 50 Slots native (ohne Kompression)
Fibre Channel 8 Gbit/s LC
SAS mit SFF-8644 Connector 12 Gbit/s
LTO8:
bis zu 360 MB/s (LTO-8 HH) native (ohne Kompression) bei einem Laufwerk
300 TB bei LTO-8 und 25 Slots native (ohne Kompression)
600 TB bei LTO-8 und 50 Slots native (ohne Kompression)
Fibre Channel 8 Gbit/s LC
SAS mit SFF-8088 Connector 6 Gbit/s
Features:
Barcode Reader
bis zu 24 Partitionen (bei 24 LTO Laufwerken)
0, 5, 10, 15, 20, 25 Mail-Slots pro Modul
Grundsystem mit 25 oder 50 Slots
Erweiterung:
25 Slots aufrüstbar auf 50 Slots (Software-Key)
maximal 800 Slots über 16 Module
maximal 3 Laufwerke bei Half High pro Modul
maximal 24 Laufwerke bei 16 Modulen
Garantie / Service:
1 Jahr Hersteller-Garantie
optional 9x5xNBD Vorab-Austausch
optional 9x5xNBD Vor Ort
optional 24x7x4 Vor Ort
Datenblatt:

zum Preis ab 11.694,00 Euro zzgl. MwSt.
Preiserhöhungen durch Quantum auch nach erfolgter Bestellung möglich.
Quantum behält sich vor, Preise auch nach Bestellung erneut zu prüfen und einseitig anzuheben.
Weitere Modelle und Erweiterungen der Quantum Scalar i3 auf Anfrage.
Die Quantum Scalar i3 kann neben der klassischen Anbindung über Fibre Channel oder direktes SAS auch über iSCSI und 10-Gigabit-Ethernet in das Netzwerk eingebunden werden. Hierfür bietet Quantum eine optionale Scalar iSCSI Bridge an. Die Bridge verbindet die SAS-LTO-Laufwerke der Tape Library mit einem Ethernet-Netzwerk und stellt sie den Backup-Servern über das iSCSI-Protokoll zur Verfügung.
Damit lassen sich die Vorteile kostengünstiger SAS-LTO-Laufwerke mit einer netzwerkbasierten Anbindung kombinieren. Im Gegensatz zu einer direkten SAS-Verbindung ist der Backup-Server nicht durch die vergleichsweise kurze SAS-Kabellänge an den Standort der Tape Library gebunden. Die Scalar i3 kann dadurch beispielsweise im zentralen Serverraum oder in einem getrennten Backup-Bereich installiert und über das vorhandene Ethernet-Netz erreicht werden.
Die iSCSI Bridge wird direkt in die Quantum Scalar i3 integriert. Sie besitzt zwei unabhängige 10-GbE-Schnittstellen für die Datenübertragung. Quantum bietet Varianten mit optischen 10-GbE-SFP+-Anschlüssen sowie mit 10-GbE-RJ45-Anschlüssen an. Zusätzlich steht ein separater 1-GbE-RJ45-Port für die Verwaltung der Bridge zur Verfügung.
Auf der Laufwerksseite verbindet die Bridge die Ethernet-Verbindung mit den SAS-Tape-Laufwerken. Eine iSCSI Bridge kann bis zu vier SAS-LTO-Laufwerke anbinden. Die SAS-Verbindung erfolgt über Mini-SAS-HD (SFF-8644). Damit können LTO-Laufwerke innerhalb der Scalar i3 über ein IP-Netzwerk von einem oder mehreren Backup-Servern angesprochen werden.
Die iSCSI-Anbindung ist insbesondere für Unternehmen interessant, die bereits über eine leistungsfähige Ethernet-Infrastruktur verfügen, aber kein Fibre-Channel-SAN betreiben. Für die Anbindung der Tape Library wird dann kein zusätzlicher Fibre-Channel-Switch und kein Fibre-Channel-HBA im Backup-Server benötigt. Stattdessen kann die vorhandene 10-GbE-Infrastruktur genutzt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die größere Flexibilität bei der räumlichen Platzierung der Tape Library. Während eine direkte SAS-Verbindung nur vergleichsweise kurze Kabelwege erlaubt, wird bei iSCSI das vorhandene IP-Netzwerk für die Übertragung genutzt. Damit können Backup-Server und Tape Library auch in unterschiedlichen Racks oder räumlich getrennten Bereichen betrieben werden.
Welche Anschlussart für eine Quantum Scalar i3 sinnvoll ist, hängt von der vorhandenen Infrastruktur ab. Eine direkte SAS-Anbindung ist einfach und kostengünstig, setzt jedoch eine direkte Verbindung zwischen Backup-Server und Tape Library voraus. Fibre Channel bietet sich insbesondere dann an, wenn bereits ein FC-SAN vorhanden ist und die Tape Library über die bestehende SAN-Infrastruktur angebunden werden soll.
Die iSCSI Bridge ist dagegen eine interessante Alternative für Ethernet-basierte Rechenzentren. Sie ermöglicht den Zugriff auf SAS-LTO-Laufwerke über 10-Gigabit-Ethernet und kombiniert damit die SAS-Laufwerke der Scalar i3 mit der Flexibilität einer IP-basierten Netzwerkanbindung.
Wichtig: Die iSCSI Bridge ersetzt nicht die LTO-Laufwerke selbst. In der Scalar i3 werden weiterhin SAS-LTO-Laufwerke eingesetzt. Die Bridge setzt die Kommunikation zwischen iSCSI über Ethernet und SAS um. Für den Backup-Server erscheinen die angebundenen Tape-Geräte damit über eine iSCSI-Verbindung.
Tape-basierte Datensicherung kann einen wirksamen Schutz gegen Ransomware bieten, insbesondere wenn Sicherungsmedien für produktive Systeme und Backup-Software nicht mehr erreichbar sind. Klassisch wird dies durch die physische Entnahme der LTO-Bänder aus der Tape Library erreicht. Diese Vorgehensweise erzeugt einen echten physischen Air Gap, erfordert jedoch regelmäßige manuelle Medienwechsel und organisatorische Prozesse.
Mit Quantum Active Vault können ausgewählte Bänder innerhalb der Scalar i3 in einer speziell verwalteten Vault-Partition gespeichert werden. Die dort befindlichen Medien werden nicht von der Backup-Anwendung verwaltet und stehen ihr nicht als normale Backup-Medien zur Verfügung. Dadurch kann eine zusätzliche logische Schutzschicht geschaffen werden, ohne die Bänder täglich manuell aus der Library entnehmen zu müssen.
Zusätzlich unterstützt die Quantum Scalar i3 eine Multi-Factor Authentication (MFA) für den Zugriff auf die Library-Verwaltung. Neben Benutzername und Passwort wird dabei ein zeitbasierter Einmalcode (TOTP) benötigt. Dadurch wird das Risiko reduziert, dass ein Angreifer allein mit kompromittierten Zugangsdaten Änderungen an der Tape Library oder an Sicherheitsfunktionen vornehmen kann.
Das Active Vault ist eine zusätzliche Lizenz in der Quantum Scalar i3 oder i6.
Die Quantum Scalar i3 kann über SAS oder Fibre Channel angebunden werden. Innerhalb einer Partition übernimmt ein ausgewähltes Tape-Laufwerk den Control Path zur Library. Über diesen Pfad werden neben den Kommandos für das Tape-Laufwerk auch die SCSI-Medium-Changer-Kommandos für die Robotik übertragen. Ein separater Datenanschluss ausschließlich für die Library-Steuerung ist daher nicht erforderlich.
Die Quantum Scalar i3 kann mit zusätzlichen Modulen aufgerüstet werden. Damit wird
die Anzahl der Slots bis auf 400 erhöht, wie auch die Anzahl der möglichen Laufwerke auf 24.
Damit kann mit einer i3 mit 25 Slots gestartet werden und dann stufenweisen
auf 800 Slots erweitert werden.
Die Scalar i3 kann partitioniert werden, dies bedeutet, das aus einer physikalischen Library mehrere virtuelle Libraries
konfiguriert werden können. Dazu wird pro Partition mindestens ein Laufwerk und Slots benötigt. Die virtuelle Library wird dann über
das Laufwerk angesprochen und kann individuell verwendet werden. So kann in einer i3 zum Beispiel die Sicherung des Backup-Servers
und die Archivierung des Archiv-Servers durchgeführt werden. Die beiden unabhängigen Systeme nehmen sich weder Laufwerke noch Bänder
gegenseitig weg, sie sehen einander noch nicht einmal. Natürlich können auch zwei unabhängige Backup-Server über die
Partitionen getrennt werden.
Auch die Hardware-Erweiterung kann vom Kunden selbst übernommen werden. Die Erweiterungsmodule (EM) werden einfach oberhalb des Grundmoduls (CM)
eingebaut, Voraussetzung ist ein Standard-19-Zoll Schrank.
Eine Erweiterung des Wartungsvertrages auf 3, 4 oder 5 Jahre Vor-Ort-Service ist möglich.
Optional auch mit einer Rund-um-die-Uhr Erreichbarkeit mit einer Reaktion von
4 Stunden vor Ort (7 x 24 x 4).
Die Quantum Scalar i3 ersetzt die beiden Vorgänger Scalar i40 und Scalar i80. Mit den 25 beziehungsweise 50 Slots liegt die Scalar i3 etwas über der i40 mit maximal 40 Slots.
Erweitert man die Scalar i3 mit einem zusätzlichen Gehäuse, dann liegt sie über der i80, die maximal über 80 Slots verfügte. Der
große Vorteil der neuen Scalar i3 ist die Erweiterbarkeit und Flexibilität. Mit der Größe einer
i40 starten, dann auf die Kapazität einer i80 aufrüsten und später
auf 200 Slots und 12 Laufwerke ausbauen. Alles in einem System, man muss sich zum Start nicht zwischen i40 und i80 entscheiden. Ein
System für alle Bedürfnisse.
Hinweis:
Für die Quantum Scalar i40 und i80 ist weiterhin Support und Aufrüstung erhältlich.
Fragen Sie uns.
Alle Quantum Scalar i3 Tape Libraries werden von uns nach Ihrem Wunsch vorkonfiguriert, die neuste Firmware
ist installiert und Grundeinstellungen sind vorgenommen. Im Falle der i3 Library
sind die Management-Schnittstellen konfiguriert, spezielle Features eingestellt
und Alarmierungsfunktionen (SNMP / SMTP) aktiviert.
Jedes System wird vor der Auslieferung einem 24-Stunde-Dauer-Test unterzogen.
Hierbei werden komplette Bänder beschrieben, gelesen und verglichen. Die
Mechanik wird umfangreichen Tests unterzogen.
Eine detaillierte Beschreibung der im Preis enthaltenen Dienstleistungen finden
Sie hier.
Wir zeigen hier Videos zur Bedienung der Quantum Scalar i3. Dies soll Ihnen einen ersten Eindruck über das Produkt ermöglichen. Wir erweitern im Laufe der Zeit den Umfang der Videos.
Quantum Scalar i3 - Anlegen von Partitionen
Die Quantum Scalar i3 ist eine modular erweiterbare Tape Library für Backup, Archivierung und langfristige Datensicherung in Unternehmen. Sie verwendet Half-Height-LTO-Laufwerke und kann abhängig von der Konfiguration über SAS, Fibre Channel oder mit der optionalen Scalar iSCSI Bridge über Ethernet angebunden werden.
Die Quantum Scalar i3 startet mit 25 nutzbaren Slots und kann schrittweise auf bis zu 800 nutzbare Slots erweitert werden. Insgesamt unterstützt die Tape Library bis zu 24 Half-Height-LTO-Laufwerke. Dadurch kann mit einer kleinen Konfiguration begonnen und die Library später an einen steigenden Kapazitäts- und Leistungsbedarf angepasst werden.
Für aktuelle Konfigurationen der Quantum Scalar i3 kommen insbesondere LTO-8- und LTO-9-Half-Height-Laufwerke zum Einsatz. Die Laufwerke sind mit SAS- oder Fibre-Channel-Schnittstelle erhältlich. SAS-Laufwerke können zusätzlich über die optionale Scalar iSCSI Bridge in ein Ethernet-Netzwerk eingebunden werden.
Nein, die Quantum Scalar i3 unterstützt derzeit keine LTO-10-Laufwerke. Die Scalar i3 ist für Half-Height-LTO-Laufwerke ausgelegt und wird aktuell bis LTO-9 eingesetzt. Für den Einsatz von LTO-10 sind andere Modelle der Quantum-Scalar-Familie mit Full-Height-Laufwerken vorgesehen.
Die Scalar iSCSI Bridge ermöglicht es, SAS-LTO-Laufwerke der Quantum Scalar i3 über iSCSI und ein 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerk anzubinden. Die Bridge setzt dabei zwischen iSCSI über Ethernet und SAS um. In der Tape Library werden weiterhin normale SAS-LTO-Laufwerke verwendet; es handelt sich also nicht um spezielle iSCSI-LTO-Laufwerke.
Eine Scalar iSCSI Bridge kann bis zu vier SAS-LTO-Laufwerke anbinden. Für die Datenübertragung stehen zwei 10-GbE-Schnittstellen zur Verfügung. Je nach Ausführung werden SFP+- oder RJ45-Anschlüsse verwendet. Zusätzlich besitzt die Bridge einen separaten 1-GbE-RJ45-Anschluss für das Management.
Das hängt von der vorhandenen Infrastruktur ab. SAS ist eine einfache und kostengünstige Lösung für eine direkte Verbindung zwischen Backup-Server und Tape Library. Fibre Channel eignet sich besonders für Unternehmen, die bereits ein FC-SAN betreiben. Die iSCSI Bridge ist interessant, wenn SAS-LTO-Laufwerke über eine vorhandene 10-GbE-Infrastruktur genutzt werden sollen oder größere Entfernungen zwischen Backup-Server und Tape Library überbrückt werden müssen.
Ja. Die Quantum Scalar i3 unterstützt bis zu 24 Partitionen. Laufwerke und Slots können dabei unterschiedlichen Partitionen zugeordnet werden. Dadurch kann eine physische Tape Library beispielsweise von mehreren Backup-Systemen oder für getrennte Backup- und Archivierungsaufgaben genutzt werden, ohne dass die Systeme gegenseitig auf ihre zugewiesenen Ressourcen zugreifen müssen.
Quantum Active Vault stellt eine speziell von der Tape Library verwaltete Partition für ausgewählte Bänder bereit. Die dort befindlichen Medien stehen der Backup-Anwendung nicht wie normale Sicherungsmedien zur Verfügung. Dadurch entsteht eine zusätzliche logische Schutzschicht gegen Ransomware und unberechtigte Zugriffe. Active Vault ersetzt allerdings nicht in jedem Sicherheitskonzept einen vollständig physischen Air Gap durch extern gelagerte Bänder.
Ja. Die Scalar i3 ist modular aufgebaut und unterstützt Capacity-on-Demand. Eine kleine Konfiguration kann durch zusätzliche Slots, Laufwerke und Erweiterungsmodule ausgebaut werden. Aktuelle Scalar-i3-Systeme können bis auf 800 nutzbare Slots erweitert werden. Damit eignet sich die Library auch für Backup-Umgebungen, deren Datenbestand langfristig wächst.
Weitere Informationen zur Quantum Scalar i3 erhalten Sie hier. Oder setzen Sie sich mit unserem Vertrieb in Verbindung, entweder per E-Mail oder unter Telefon 04185 / 707 85 0.





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