Storage. Backup. Virtualisierung.


Veeam Backup & Replication ist eine zentrale Plattform für die Datensicherung und Wiederherstellung virtueller, physischer und hybrider IT-Umgebungen. Die Lösung unterstützt unter anderem Proxmox VE, VMware vSphere und Microsoft Hyper-V sowie physische Windows- und Linux-Systeme, NAS-Daten und Cloud-Workloads.
Abhängig von der eingesetzten Plattform stehen Funktionen wie Image-basierte VM-Sicherung, anwendungskonsistente Backups, Instant Recovery, Replikation, Wiederherstellung einzelner Dateien und Anwendungsobjekte sowie die Auslagerung auf Band oder Objektspeicher zur Verfügung. Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei der Auswahl der passenden Veeam-Edition, der Lizenzierung, der Architekturplanung und der technischen Umsetzung.
Veeam Data Platform wird hauptsächlich über die portable und workloadbasierte Veeam Universal License (VUL) lizenziert. Eine Lizenzinstanz kann abhängig von den Lizenzbedingungen für unterschiedliche Workload-Typen eingesetzt werden, beispielsweise für virtuelle Maschinen, physische Server, Endgeräte oder Cloud-Workloads.
| Edition | Typischer Einsatzbereich | Enthaltene Schwerpunkte |
|---|---|---|
| Essentials | Kleine Unternehmen mit bis zu 50 Workloads | Backup, Wiederherstellung und Veeam ONE |
| Foundation | Unternehmen ohne Begrenzung auf 50 Workloads | Backup und Wiederherstellung für unterschiedliche Workloads |
| Advanced | Unternehmen mit erweiterten Anforderungen an Überwachung und Analyse | Foundation-Funktionen sowie Monitoring, Analysen und Bedrohungserkennung |
| Premium | Unternehmen mit Anforderungen an orchestrierte Wiederherstellung | Advanced-Funktionen sowie Recovery Orchestration und erweiterte Cyberresilienz |
Veeam Data Platform Essentials wird in Paketen zu fünf Lizenzinstanzen angeboten und ist auf insgesamt 50 Workloads begrenzt. Foundation, Advanced und Premium werden üblicherweise in Paketen zu zehn Lizenzinstanzen angeboten.
Unterstützte Plattformen und Workloads
Proxmox VE
VMware vSphere
Microsoft Hyper-V
Physische Windows- und Linux-Systeme
NAS-, Datei- und Objektdaten
Cloud-Workloads in Microsoft Azure, AWS und Google Cloud
Backup und Datenübertragung
Imagebasierte Sicherung virtueller Maschinen
Inkrementelle Sicherungsverfahren mit Changed Block Tracking
Komprimierung und Deduplizierung innerhalb der Backup-Jobs
Backup über LAN, HotAdd, Direct Storage Access oder plattformspezifische Worker
Unterstützung verschiedener Backup-Repositories und Objektspeicher
Auslagerung von Sicherungen auf Band
Wiederherstellung
Wiederherstellung kompletter virtueller Maschinen
Instant Recovery für eine schnelle Bereitstellung geschützter Systeme
Wiederherstellung einzelner Dateien und Verzeichnisse
Wiederherstellung von Anwendungsobjekten
Wiederherstellung auf andere unterstützte Virtualisierungsplattformen
Überwachung und Cyberresilienz
Überwachung und Berichterstellung mit Veeam ONE
Prüfung der Wiederherstellbarkeit mit SureBackup
Malware-Erkennung und Secure Restore
Unterstützung unveränderlicher Backup-Repositories
Orchestrierte Wiederherstellung abhängig von der Edition
Datenblatt / Informationen:
Veeam Data Platform (VDP) (engl., 335 kB)
Veeam Feature Vergleich (engl., 350 kB)
Videos zur Bedienung der Software

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Hinweis: Es gibt eine Mindestabnahme und eine Maximalabnahme bei den Essentials-Lizenzen.
Die Veeam Essentials VUL können bis maximal 10 Pakete pro Kunde erworben werden. Also eine ähnliche Begrenzung
wie bei den alten Essentials Socket Kauf-Lizenzen. Also lassen sich zum Beispiel mit der Essentials-Lizenz bis zu 50 VMs sichern.
Bei Überschreitung der Maximalmenge bietet Veeam die Foundation, Advanced und Premium an.
Die Veeam Backup & Replication Foundation VUL besitzen keine Maximalgrenze pro Kunde. Also die Erweiterung bei Essentials VUL nach oben. Foundation ist also die Lizenz für größere Unternehmen, die zum Beispiel mehr als 50 VMs sichern möchten.
Sonderpreise für öffentliche Einrichtungen, sowie Forschung und Lehre.
Der Veeam-Server benötigt ein Windows Betriebssystem (nicht enthalten) als Basis.
Die Sicherung eines kostenfreien ESXi ist nicht möglich.
Die Veeam Backup & Replication Advanced VUL besitzen keine Maximalgrenze pro Kunde. Also die Erweiterung bei Essentials VUL nach oben. Advanced ist also die Lizenz für größere Unternehmen, die zum Beispiel mehr als 50 VMs sichern möchten.
Sonderpreise für öffentliche Einrichtungen, sowie Forschung und Lehre.
Der Veeam-Server benötigt ein Windows Betriebssystem (nicht enthalten) als Basis.
Die Sicherung eines kostenfreien ESXi ist nicht möglich.
Die Veeam SSL-Lizenzen werden in drei Paketen mit unterschiedlichen Features angeboten:
1. Foundation mit Sicherung und Wiederherstellung
2. Advanced mit Sicherung und Wiederherstellung und zusätzlich Monitoring und Analysen
3. Premium mit zusätzlich einer Wiederherstellungsorchestrierung
Sonderpreise für öffentliche Einrichtungen, sowie Forschung und Lehre.
Der Veeam-Server benötigt ein Windows Betriebssystem (nicht enthalten) als Basis.
Hinweis: Die Sicherung eines kostenfreien ESXi ist nicht möglich.
Veeam Backup & Replication eignet sich für die zentrale Sicherung virtueller, physischer und hybrider IT-Umgebungen. Neben virtuellen Maschinen unter Proxmox VE, VMware vSphere und Microsoft Hyper-V können auch physische Windows- und Linux-Systeme, NAS-Daten, Dateifreigaben und verschiedene Cloud-Workloads geschützt werden.
Die Sicherungsdaten werden in einem oder mehreren Backup-Repositories gespeichert. Je nach Architektur können lokale Festplattensysteme, Linux- oder Windows-Repositories, Netzwerkfreigaben, Objektspeicher oder Bandbibliotheken eingesetzt werden. Für eine höhere Ausfallsicherheit lassen sich zusätzliche Sicherungskopien an einem zweiten Standort, in einem getrennten Brandabschnitt oder in einem geeigneten Cloud-Speicher ablegen.
Bei VMware vSphere kann der Datentransport abhängig von der Infrastruktur über das Netzwerk, den HotAdd-Transportmodus oder Direct Storage Access erfolgen. Für Proxmox VE verwendet Veeam Linux-basierte Worker-VMs, die Backup- und Restore-Daten zwischen der Virtualisierungsumgebung und den Backup-Repositories übertragen.
Für die Wiederherstellung stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Neben dem vollständigen Restore einer virtuellen Maschine können einzelne Dateien, Datenträger und Anwendungsobjekte wiederhergestellt werden. Instant Recovery ermöglicht es, ausgewählte Workloads direkt aus dem Backup bereitzustellen und dadurch die Ausfallzeit zu reduzieren.
Größere Umgebungen lassen sich durch zusätzliche Backup-Proxies, Worker, Repositories, Mount Server und Tape Server skalieren. Dadurch können Datenübertragung, Speicherung und Wiederherstellung auf mehrere Systeme und Standorte verteilt werden.
Eine erfolgreiche Backup-Meldung allein bestätigt noch nicht, dass sich eine virtuelle Maschine oder Anwendung im Notfall vollständig wiederherstellen lässt. Mit SureBackup können ausgewählte Sicherungen automatisiert in einer isolierten Testumgebung gestartet und überprüft werden.
Veeam kann dabei beispielsweise kontrollieren, ob eine virtuelle Maschine startet, das Gastbetriebssystem erreichbar ist und benötigte Dienste oder Anwendungen verfügbar sind. Zusätzlich lassen sich individuelle Prüfskripte einbinden. So können unter anderem DNS-Dienste, Webanwendungen, Datenbanken oder mehrstufige Anwendungsumgebungen getestet werden.
Die Testumgebung ist vom produktiven Netzwerk getrennt, damit keine Konflikte durch doppelte IP-Adressen, Hostnamen oder Anwendungsinstanzen entstehen. Änderungen innerhalb der Testumgebung beeinflussen die zugrunde liegenden Backup-Dateien nicht. Die Ergebnisse werden protokolliert und können als Nachweis für regelmäßig durchgeführte Wiederherstellungstests verwendet werden.
Veeam Backup & Replication unterstützt die Auslagerung von Sicherungsdaten auf Bandlaufwerke und Tape Libraries. Dadurch können Unternehmen langfristig aufbewahrte, transportierbare oder offline gelagerte Sicherungskopien in ihre Backup-Strategie integrieren.
Das Bandgerät muss nicht direkt mit dem zentralen Veeam-Backup-Server verbunden sein. Ein separater Tape Server kann den Zugriff auf das Bandlaufwerk oder die Tape Library übernehmen. Abhängig von der Hardware erfolgt die Anbindung beispielsweise über SAS oder Fibre Channel.
Der Tape Server kann auf einem unterstützten Windows- oder Linux-System betrieben werden. Bei der Planung müssen insbesondere die Kompatibilität der Tape-Hardware, die Treiber, die Anzahl gleichzeitiger Aufgaben und die verfügbare Netzwerkbandbreite berücksichtigt werden.
Wir zeigen hier einige Videos zur Bedienung und zur Konfiguration der Veeam Backup-Software. Dies soll Ihnen einen ersten Eindruck über das Produkt ermöglichen. Es sind Screenshots aus der GUI der Software. Es sind Videos aus unterschiedlichen Versionen und Installationen.
Konfiguration von Veeam Backup & Replication für Proxmox VE
Veeam Backup & Replication für Proxmox VE ohne Snapshot - eine Lösung
Veeam Backup & Replication für Proxmox VE Sicherung von LXC - ein Lösungsvorschlag
Veeam Backup & Replication - Tape Library einrichten
Veeam Backup & Replication - Medien-Pool für Tape-Sicherung
Veeam Backup & Replication - Backup-Job für Tape-Sicherung
Sicherung der Veeam Backup & Replication Konfiguration
Veeam Backup & Replication - erster Überblick
Veeam Backup & Replication - Backup-Job anlegen
Veeam Backup & Replication - Backup to Tape
Veeam Backup & Replication - SureBackup
Veeam Backup & Replication unterstützt die Sicherung virtueller Maschinen unter Proxmox VE, VMware vSphere und Microsoft Hyper-V. Darüber hinaus können unter anderem physische Windows- und Linux-Systeme, NAS-Daten und ausgewählte Cloud-Workloads geschützt werden. Der genaue Funktionsumfang hängt von der Plattform, der eingesetzten Veeam-Version und der gewählten Edition ab.
Ja, Veeam Backup & Replication unterstützt die Sicherung virtueller Maschinen unter Proxmox VE. Die Backups können in Veeam-Repositories gespeichert und für die Wiederherstellung kompletter virtueller Maschinen, einzelner Datenträger sowie von Dateien und Verzeichnissen verwendet werden. Für die Verarbeitung der Backup- und Restore-Daten setzt Veeam bei Proxmox VE Linux-basierte Worker-VMs ein.
Veeam Data Platform wird überwiegend über die workloadbasierte Veeam Universal License, kurz VUL, lizenziert. Veeam Data Platform Essentials wird in Paketen zu fünf Lizenzinstanzen angeboten und ist auf insgesamt 50 Workloads begrenzt. Für größere Umgebungen stehen die Editionen Foundation, Advanced und Premium zur Verfügung. Welche Lizenzierung benötigt wird, hängt von der Anzahl und Art der zu sichernden Systeme ab.
Ja, Veeam Backup & Replication unterstützt Bandlaufwerke und Tape Libraries. Der Zugriff auf die Bandhardware erfolgt über einen Tape Server, der auf einem unterstützten Windows- oder Linux-System betrieben werden kann. Damit lassen sich Sicherungen langfristig aufbewahren, auslagern und als vom produktiven Netzwerk getrennte Backup-Kopie nutzen.
Veeam Data Platform Essentials richtet sich vor allem an kleinere Unternehmen mit bis zu 50 Workloads. Foundation bietet Funktionen für Datensicherung und Wiederherstellung. Advanced ergänzt diese Funktionen um erweiterte Überwachung, Analysen und KI-gestützte Funktionen. Premium umfasst zusätzlich Funktionen für Wiederherstellungsorchestrierung und Compliance. Stor IT Back unterstützt Sie bei der Auswahl und Lizenzierung der passenden Edition.
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