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Internet Datensicherung - Backup as a Service V1.3 (c) Stor IT Back 2016



Internet Datensicherung / Backup as a Service (BaaS)

Bei der "Internet Datensicherung" werden die zu sichernden Daten über das Internet zu einem Rechenzentrum übermittelt. Da das Internet als "unsicherer Raum" gilt, werden die Daten auf der Quelle (dem PC oder dem Server) verschlüsselt und erst dann übertragen. Das bedeutet nicht nur, dass die Daten auf dem Weg durch das Internet nicht mitgelesen werden können, auch der Backup-Provider sieht die Daten nie im Klartext. Der Kunde ist der einzige, der die Daten wieder entschlüsseln und damit nutzbar machen kann.

Schauen wir uns das Prinzip mal etwas genauer an: In unserem Beispiel nutzen wir einen kleinen Server in einem Büro mit typischen Office-Daten und E-Mails. Das Büro ist über einen DSL-Anschluss mit dem Internet verbunden. Jetzt sollen die Daten auf dem kleinen Server gesichert werden. Als erstes muss ein Dienstleister gefunden werden, der ein Internet Backup anbietet. Dieser stellt auch die Backup-Software zur Verfügung und einen Speicherplatz für die Daten. Die Software wird auf dem Server installiert und konfiguriert. Wichtig ist hierbei das Passwort für die Verschlüsselung der Daten. Es muss lang und komplex genug sein, denn dieses Passwort stellt den Schutz der Daten sicher. Ab jetzt können die Daten über den DSL Anschluss und das Internet zum Backup-Provider geschickt werden. Dieser verwaltet die Daten gemäß der Konfiguration der Backup-Software.

Sollte jetzt versehentlich eine Datei auf dem Server gelöscht worden sein, so muss nur die Backup-Software gestartet werden, das Passwort eingegeben und die Datei gesucht und wiederhergestellt werden. Oder eine Datei ist versehentlich geändert worden, jetzt brauchen Sie einen alten Stand. Auch da kann Ihnen die Internet Datensicherung helfen. Wurde bei der Konfiguration eingestellt, dass zum Beispiel immer 5 Versionen vorgehalten werden sollen, so kann auch auf eine alte Version zurück gegangen werden.

Internet Datensicherung und Geschwindigkeit

Eine ganz entscheidende Frage bei einer Online Datensicherung. Der Performance-Engpass wird sicherlich nicht beim Backup-Provider liegen, sondern auf dem Weg vom Kunden ins Internet. In den meisten Fällen werden DSL (ADSL, SDSL, VDSL) Leitungen genutzt. Egal welcher Internet-Provider diese Leitung zur Verfügung stellt, bei ADSL ist sie asymmetrisch (wie es schon der Name sagt). Die "Hinleitung" zum Kunden hat den größeren Durchsatz, die "Rückleitung" den kleineren. Bei ADSL 6000 liegt der "Hinweg" bei 6000 kbit/s, der Rückweg aber nur bei 576 kbit/s (ist ein Beispiel, kann von Provider zu Provider variieren).

Was bedeutet das jetzt für das Internet Backup? Für die Datensicherung müssen wir den "Rückweg" der ADSL Leitung nutzen, also die geringe Performance. Wie hilft uns dabei die Backup-Software diesen Nachteil zu umgehen? Die Software hat einen entscheidenden Einfluss auf den Durchsatz. Zum einen überträgt die Software nur geänderte Blöcke der Daten. Ein Beispiel: Wir verändern eine große Datei, fügen aber nur am Ende etwas hinzu. Die Backup-Software erkennt dies und weiß, dass die Anfangsdaten schon übertragen wurden, also muss in der neuen Sicherung nur die Änderung verschickt werden. Im normalen Betrieb wird die Datenmenge also in den meisten Fällen sehr gering sein.

Schauen wir uns den Durchsatz bei einer ADSL 6000 Leitung einmal genauer an. Für den entscheidenden "Rückweg" haben wir ca. 550 kbit/s zur Verfügung. Macht umgerechnet in etwa 68 kB pro Sekunde. Was bedeutet dies in greifbaren Zahlen? Haben wir in der Nacht von 20:00 bis 08:00 Uhr Zeit für ein Backup, also für 12 Stunden die ADSL-Verbindung zur Verfügung, so können wir 2,8 GB sichern. Sicherlich schon eine ganze Menge, wenn es sich um Office Dateien handelt. Auch einige Digitalfotos lassen sich so übertragen.

Aber bisher haben wir nur die Änderungen in einem Arbeitstag betrachtet. Bei der ersten Sicherung müssen ja erst einmal alle Daten übertragen werden. Das ist richtig, dafür könnte man dann ein Wochenende nehmen. Von Freitag 20:00 Uhr bis Montag 08:00 Uhr stehen 60 Stunden zur Verfügung, da lassen sich bis zu 14 GB übertragen, das sind immerhin 23 CDROMs. Müssen deutlich mehr Daten übertragen werden, so bieten viele Backup-Provider den Datenversand auf Festplatte an. Die ersten Backup-Daten werden z.B. auf eine USB Festplatte übertragen, zum Provider geschickt und dieser kopiert die Daten in Ihren Bereich. Die Daten werden natürlich schon auf der Festplatte von Ihnen verschlüsselt. So sind auch Datenmengen von 2 TB und mehr machbar.

Bisher haben wir nur über die Sicherung gesprochen. Was ist aber mit dem Restore, der Rücksicherung? Da kommt der Vorteil von ADSL zum Zuge, der "Hinkanal" ist wesentlich schneller, in unserem Beispiel 6000 kbit/s. Rechnen wir es wieder um, so erreichen wir 750 kB/s. Damit können bis zu 2,5 GB pro Stunde erreicht werden. Sollten also 2 GB an Daten gelöscht worden sein (das entspricht immerhin über 3 CDs), so können diese innerhalb einer Stunde wieder restored sein.

Internet Datensicherung und große Datenmengen

Sollen wesentlich mehr Daten gesichert werden, so sind konventionelle Ansätze der Datensicherung kaum mehr möglich. Selbst eine "incremental forever" Lösung (es wird keine Vollsicherung im laufenden Betrieb benötigt) kann dann nicht mehr helfen. Es werden einfach pro Tag zu viele Daten geändert, das Backupfenster in der Nacht reicht nicht mehr aus. Jetzt könnte noch der Durchsatz der Leitung vergrößert werden, aber das scheitert meist an den Kosten.
Dann kann ein zweistufiges Konzept helfen: Im ersten Schritt werden die Daten lokal auf ein Proxysystem gesichert. Dieses Proxysystem gleicht sich dann mit dem remote System über das Internet ab. Jetzt können wesentlich mehr Funktionen zur Reduktion der Datenmenge genutzt werden. Jetzt müssen zum Beispiel Blöcke, die schon einmal übertragen wurden, nicht noch einmal übertragen werden. Weiterhin können die zu übertragenden Blöcke komprimiert werden, das Proxysystem übernimmt die Rechenleistung. Weiterhin können die Fenster für die Übertragung effektiver ausgenutzt werden. Sollte am Tage die Leitung nicht vollständig genutzt werden, so kann sie zusätzlich mit den Backup-Daten belastet werden. Bei diesen Systemen sind diese Parameter (Zeitfenster, QoS) einstellbar.
So lassen sich ganze Rechenzentren über normale Internet-Verbindungen sichern. Ein weiterer Vorteil des lokalen Proxy: Sind die Daten auf dem lokalen Proxy noch verfügbar, so kann der Restore direkt ohne Belastung der Internet-Verbindung durchgeführt werden.

Internet Datensicherung und Sicherheit

Wichtig ist beim Internet Backup die Verschlüsselung der Daten. Die Verschlüsselung muss hinreichend sicher sein. Je nach Anforderung bieten die Backup-Provider und die Softwarehersteller unterschiedliche Methoden an. Dabei ist es wichtig, dass der Schlüssel (bzw. die Methode) so sicher ist, das Ihre bzw. rechtliche Anforderungen erfüllt sind. Und eines ist bei der Verschlüsselung in der Datensicherung sehr wichtig: Nur der Kunde darf den Schlüssel besitzen. So ist sichergestellt, dass auch der Provider die Daten nicht nutzen kann. Der Provider verwaltet zwar die Daten, macht seinerseits Sicherungen und Kopien, kann aber nie den richtigen Inhalt der Daten erkennen. Das einzige was der Backup-Provider von den Daten kennt, ist der Zeitpunkt und der Kunde.

Vorteile der Internet Datensicherung

Schauen wir uns einmal ein konventionelles Backup an: Die Daten werden von einem Server (oder PC) auf ein Bandlaufwerk, eine Festplatte oder eine CDROM gespeichert. Die Hard- und Software muss gekauft werden, sie muss konfiguriert und auch betrieben werden. Das bedeutet zum richtigen Zeitpunkt Bänder oder CDs wechseln, beschriften und lagern. Die Bänder bzw. CDs müssen in ausreichender Menge vorhanden sein und von Zeit zu Zeit auch mal ausgetauscht werden. Beim konventionellen Backup haben wir die Anschaffungskosten und die Betriebskosten. Und natürlich viele Fehlerquellen durch falsche oder unvollständige Bedienung.

Bei der Internet Datensicherung muss die Software angeschafft werden, dies ist aber meist in den laufenden Kosten des Backup-Providers enthalten. Sie zahlen also nur das was Sie auch aktuell nutzen. An weiteren laufenden Kosten kommt nichts hinzu. Die Beschaffung der Bänder und die Bereitstellung des Festplattenplatzes übernimmt der Backup-Provider für Sie. Nun ja, die ADSL (bzw. SDSL oder Festverbindung) kommt noch als Kosten für das Internet Backup hinzu. Bei einer Flat-Rate ist dies aber ja schon vorher enthalten.

Nehmen wir mal den K-Fall als Beispiel: Nach einem Brand oder Hochwasser sind sämtliche EDV Geräte zerstört. Die Versicherung zahlt zwar den Schaden, was ist aber mit den Daten? Bei einer konventionellen Sicherung lagen die Sicherungsmedien (Bänder, CDs oder externe Festplatten) wahrscheinlich in der Nähe des Servers, oder? Na ja, eigentlich sollte sie sicher im Banktresor liegen, leider vergessen. Das kann bei der Online Datensicherung nicht passieren. Die Daten sind immer in einem entfernten Rechenzentrum und werden auch dort nochmals gesichert. Ein klarer Vorteil der Internet Dateisicherung. Einfach und sicher.

Wer braucht eine Internet Datensicherung?

Wer ist ein typischer Kunde für die Internet Datensicherung? Das beginnt bei Privathaushalten mit einem PC. In den Zeiten der Digitalfotografie sind die Bilder nicht mehr auf Papier vorhanden, sondern nur noch auf dem Rechner. Fällt dieser aus oder ist die Festplatte defekt, dann sind die Bilder verloren, für immer. Und meist handelt es sich um unwiederbringliche Urlaubserinnerungen oder die Hochzeitsbilder oder .... Einfach die Backup-Software installieren, Sicherung konfigurieren und automatisch werden die neuen Dateien zum Provider gesichert. Natürlich auch dort verschlüsselt und sicher.

Wichtig ist die Datensicherung aber gerade bei Unternehmen. Jede Firma mit einer EDV (und das ist heutzutage ja wirklich jedes auch noch so kleine Unternehmen) muss gesetzliche Vorlagen erfüllen. Werden die Rechnungen zum Beispiel mit der EDV erstellt, die Buchhaltung vorbereitet und durchgeführt, dann müssen alle diese Daten auch gesichert werden. Sollten die Daten verloren gehen und die Steuerprüfung meldet sich an, könnte es bis zur Steuerschätzung kommen. Aber nicht nur die gesetzlichen Vorlagen sind wichtig. Was passiert wenn Ihre gesamten Kundendaten verloren gehen? Wer hat gezahlt? Wer hat noch offene Rechnungen? Wo sind die Vorlagen über Angebote, Lieferscheine und Rechnungen? Was sagt Ihr Kunde, wenn Sie die Präsentation verloren haben oder die Druckvorlagen sind nicht rechtzeitig fertig?
Alle diese Dateien sind wichtig für das sichere Fortbestehen eines Unternehmens. Und die EDV kann schnell ausfallen, egal ob Diebstahl, Brand oder Wasserschaden. Oder einfach nur eine defekte Festplatte.
Brand und Wasserschaden sind gute Stichwörter: Selbst wenn Sie im Unternehmen ein lokales Backup durchführen, also eine Sicherung auf einen anderen Server oder gar auf Tapes, dann können auch diese bei einem Brand mit vernichtet werden. Es sind also die aktiven Daten und auch die Sicherungen zerstört. Bei einem Internet Backup sind die Daten aber noch in einem weit entfernten Rechenzentrum vorhanden. Auch wenn der Restore etwas länger dauern wird, die Daten sind aber noch alle vorhanden. Also auch ein idealer Schutz vor Katastophen (K-Fall Vorsorge).

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