Storage. Backup. Virtualisierung.


Die Seagate EXOS X Serie umfasst hochverfügbare Block-Storage-Systeme für Unternehmen. Seagate führt die aktuelle Produktfamilie unter der Bezeichnung Exos PROTECT; die bekannten Bauformen 2U12, 2U24 und 5U84 finden sich dort als EP2U12, EP2U24 und EP5U84 wieder. Die Systeme lassen sich mit HDDs und SSDs ausstatten und über Fibre Channel, iSCSI oder SAS an Server und Storage Area Networks anbinden.
Zwei redundante Active/Active-Controller, Seagate ADAPT, Thin Provisioning, virtuelle Pools und SSD-Lesecache bilden die Basis. Je nach Generation und Lizenzierung stehen zusätzlich Funktionen wie Auto-Tiering, Snapshots und asynchrone Replikation zur Verfügung. Typische Einsatzbereiche sind Virtualisierung, Datenbanken, allgemeiner Unternehmens-Storage, Backup-Repositories und kapazitätsorientierte Speicherlösungen.
| Modell | Bauform | Laufwerke im Grundsystem | Typischer Schwerpunkt |
| EXOS X 2U12 / Exos PROTECT EP2U12 | 2 HE | 12 x 3,5" LFF | Kapazität, allgemeiner Storage, Backup und Nearline-Daten |
| EXOS X 2U24 / Exos PROTECT EP2U24 | 2 HE | 24 x 2,5" SFF | Performance, SSD/SAS, Virtualisierung und Datenbanken |
| EXOS X 5U84 / Exos PROTECT EP5U84 | 5 HE | 84 x 3,5" LFF | Hohe Kapazität, Backup, Archiv und große Datenmengen |
Hinweis zur Namensgebung: Die RAID-Systeme werden von Seagate aktuell als Exos PROTECT geführt. Die passenden JBOD-/Erweiterungsgehäuse werden heute der Familie Exos SCALE zugeordnet. Die Bezeichnung EXOS X bleibt für bestehende Installationen, Dokumentationen und Suchanfragen weiterhin relevant.
Gehäuse:
19" mit 2 HE inkl. Einbaumaterial, redundante Lüfter und Netzteile (PROTECT EP2U12 und PROTECT EP2U24)
19" mit 5 HE inkl. Einbaumaterial, redundante Lüfter und Netzteile (PROTECT EP5U84)
12 x 3,5" Festplatten (PROTECT EP2U12) oder 24 x 2,5" Festplatten (PROTECT EP2U24)
84 x 3,5" Festplatten (PROTECT EP5U84)
Festplatten:
600 GB, 1,2 TB 10k SAS, 1,8 TB SAS, 2,4 TB 10k SAS (EXOS PROTECT EP)
8 TB NL-SAS bis 24 TB NL-SAS (PROTECT EP2U12 und 5U84)
800 GB, 960 GB SSD 1,6 TB und 3,84 TB Flash SSD, bis 15,36 TB (EXOS PROTECT EP)
max. 12 Festplatten im Grundsystem (3,5"), max. 120 Festplatten mit 2U12 EBOD-Erweiterung (EXOS 2U12)
max. 24 Festplatten im Grundsystem (2,5"), max. 240 Festplatten mit 2U24 EBOD-Erweiterung (EXOS 2U24)
max. 84 Festplatten im Grundsystem (3,5"), max. 336 Festplatten mit 5U84 EBOD-Erweiterung (EXOS 5U84)
max. 4 PB pro System (bzw. maximal Festplattenanzahl)
Hostanschluss:
4 x 12 Gbit/s SAS pro Controller 4006 Controller
4 x 16 oder 32 Gbit/s Fibre Channel pro Controller
4 x 10 oder 25 Gbit/s iSCSI SFP* oder RJ45 pro Controller
maximal 4 HA-Server an redundante Controller (Direct Attached Storage DAS)
Fibre Channel und iSCSI auch im Storage Area Network (SAN)
Controller:
Dual-RAID-Controller Active/Active
Seagate 4006 Controller bei EXOS X 2U12, 2U24 und 5U84
48 GB Systemspeicher pro System (24 GB pro Controller)
gespiegelter Cache mit Superkondensator-Backup und nichtflüchtiger Sicherung auf Flash
Seagate ADAPT sowie klassische RAID-Level 0, 1, 5, 6 und 10
Seagate Storage Management Console / Web-GUI und CLI
Unterstützung für Multipathing und automatisches Failover
Unterstützte Betriebssysteme Windows, Linux und VMware
Performance:
bis zu 12 GB/s sequenzieller Lesedurchsatz
bis zu 10 GB/s sequenzieller Schreibdurchsatz
bis zu 725.000 IOPS bei zufälligen Lesezugriffen (Herstellerangabe; abhängig von Konfiguration und Workload)
Features:
Virtuelle Pools, Thin Provisioning, ADAPT, SSD-Lesecache und Verschlüsselung
Auto-Tiering für die automatische Platzierung häufig und selten genutzter Daten
Snapshots und asynchrone Replikation je nach Systemgeneration und Lizenzierung
maximal 1.024 Volumes pro System
redundante, im laufenden Betrieb austauschbare Controller, Laufwerke, Lüfter und Netzteile
Garantie / Support:
36 Monate mit 5x9 Support, Reaktion nächster Werktag (5x9xNBD)
optional: Wartungsvertrag von Seagate 7x24x4
Datenblatt:
Seagate EXOS X 2U12 Serie Datenblatt (dt. / 188 kB)
Seagate EXOS X 2U24 Serie Datenblatt (dt. / 193 kB)
Seagate EXOS X 5U84 Serie Datenblatt (dt. / 213 kB)


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Seagate bietet die Storage-Systeme modular in verschiedenen Gehäuse- und Host-Konfigurationen an.
Dadurch lassen sich die Systeme gezielt an Kapazitäts-, Performance- und Anschlussanforderungen anpassen.
Für hohe I/O-Anforderungen, beispielsweise bei Datenbanken oder Virtualisierung, eignet sich besonders das 2U24-Gehäuse mit 2,5-Zoll-SAS-Laufwerken
oder SSDs. Die Host-Anbindung kann je nach Controller-Konfiguration unter anderem über 16/32 Gbit/s Fibre Channel,
10/25 Gbit/s iSCSI oder 12 Gbit/s SAS erfolgen.
Für Backup- oder kapazitätsorientierte Speichersysteme bietet sich das 5U84-Gehäuse mit bis zu 84 x 3,5-Zoll-Laufwerken an.
Wird das Storage nur an einem einzelnen oder wenigen Backup-Servern betrieben, kann eine direkte SAS-Anbindung sinnvoll sein.
Für größere Entfernungen oder den Betrieb in einem SAN stehen Fibre Channel und iSCSI zur Verfügung.
Wer hohe Performance und große Kapazität in einem System kombinieren möchte, kann SSDs und Festplatten gemeinsam einsetzen.
Mit Auto-Tiering werden häufig genutzte Datenblöcke auf schnelle Medien und weniger aktive Daten auf kapazitätsoptimierte Medien verschoben.

Seagate bietet die Storage-Systeme in 3 verschiedenen Gehäuse-Versionen an:
Exos PROTECT EP2U12 - 2 Höheneinheiten für 12 x 3,5" Festplatten oder SSDs
Exos PROTECT EP2U24 - 2 Höheneinheiten für 24 x 2,5" Festplatten oder SSDs
Exos PROTECT EP5U84 - 5 Höheneinheiten für 84 x 3,5" Festplatten oder SSDs
Produktbezeichnungen und Plattformen:
EXOS X / Exos PROTECT:
redundante RAID-Storage-Systeme für HDD-, SSD- und Hybrid-Konfigurationen
Exos SCALE:
ktuelle Bezeichnung für JBOD-/Erweiterungsgehäuse wie EX2U12, EX2U24 und EX5U84
EXOS E:
frühere Bezeichnung für Erweiterungsgehäuse in bestehenden Installationen und Dokumentationen
Nytro X:
frühere Bezeichnung für ausgewählte Flash-orientierte Konfigurationen; aktuelle Systeme werden innerhalb der Exos-Produktfamilien geführt
Seagate bietet 6 verschiedene Host-Boards an:
Hostport Fibre Channel mit 16 und 8 Gbit/s SFP+
Hostport Fibre Channel mit 32 und 16 Gbit/s SFP+
Hostport iSCSI mit 10 Gbit/s SFP+
Hostport iSCSI mit 25 Gbit/s SFP28
Hostport iSCSI mit 10 und 1 Gbit/s RJ45
Hostport SAS mit 12 und 6 Gbit/s SFF-8644
Seagate bietet für die Storage-Systeme Vor-Ort-Service mit unterschiedlichen Reaktionszeiten an, beispielsweise Next Business Day oder vier Stunden. Je nach gewähltem Service-Level umfasst der Support die Hardware einschließlich der eingesetzten Seagate-Festplatten bzw. SSDs sowie die Systemsoftware. Der Support ist über die Support-Webseite, per E-Mail und telefonisch erreichbar.
Alternativ kann ein Ersatzteilservice sinnvoll sein, bei dem kein Techniker vor Ort vorgesehen ist.
Dies kann insbesondere bei Test- und Ersatzsystemen Kosten reduzieren.
Optional ist eine Secure-Site-Coverage möglich, bei der der Umgang mit ausgetauschten Datenträgern und deren Verbleib geregelt wird.
Die EXOS-X-Serie bietet eine hohe Flexibilität für Block-Storage-Umgebungen. Verfügbar sind 2U-Systeme mit 12 LFF- oder 24 SFF-Laufwerken sowie das hochdichte 5U84-System mit 84 LFF-Laufwerken. Werden mehr Laufwerke benötigt, lassen sich die Grundsysteme über redundante SAS-Verbindungen mit zusätzlichen JBOD-Gehäusen erweitern. HDDs und SSDs können – abhängig von der gewählten Konfiguration und den jeweiligen Laufwerksgruppen – in einem System genutzt werden. Für gemischte Speicherklassen eignet sich Auto-Tiering, um häufig genutzte Daten automatisch auf schnelleren Medien zu platzieren.
Die Erweiterungsmöglichkeiten hängen vom Grundsystem ab.
Bei der klassischen EXOS-X-4006-Plattform sind laut Seagate bis zu 120 Laufwerke beim 2U12,
240 Laufwerke beim 2U24 und 336 Laufwerke beim 5U84 möglich. Die Erweiterungsgehäuse werden redundant über SAS angebunden.
Aktuelle JBOD-Erweiterungen führt Seagate unter der Produktfamilie Exos SCALE.
Auch die Software-Funktionen sind für den Einsatz im Unternehmen wichtig:
1. Snapshots:
Snapshots
sind Zustandsabbilder von Daten zu bestimmten Zeitpunkten. Bei blockbasiertem Storage muss dabei die Applikationskonsistenz berücksichtigt werden.
In virtualisierten Umgebungen können je nach Backup- und Betriebsmodell sowohl Storage-Snapshots als auch hypervisorbasierte Snapshots sinnvoll sein.
2. Auto-Tiering:
Beim Storage-Tiering
werden unterschiedliche Speicherklassen in einem Pool genutzt. Häufig verwendete Datenblöcke werden auf schnelle SSDs verschoben,
während weniger häufig benötigte Daten auf kapazitätsorientierten Laufwerken liegen.
Dadurch lassen sich Performance und Speicherkosten besser ausbalancieren.
3. Asynchrone Replikation:
Bei der asynchronen Replikation werden änderungen zeitversetzt auf ein zweites Storage-System übertragen.
Dadurch eignet sich die Funktion unter anderem für Disaster-Recovery-Konzepte und die standortübergreifende Datenkopie.
Die gewünschte Konsistenz sollte mit den jeweiligen Anwendungen, Hypervisoren oder Backup-Prozessen abgestimmt werden.
ADAPT
steht für Advanced Distributed Autonomic Protection Technology und ist eine von Seagate entwickelte verteilte Datenschutztechnologie.
Bei einem klassischen RAID mit dedizierter Hot-Spare-Festplatte wird der Wiederaufbau nach einem Laufwerksausfall
wesentlich durch die Leistung einzelner Laufwerke begrenzt. Bei großen HDDs kann dieser Vorgang entsprechend lange dauern.
ADAPT verteilt Daten, Parität und reservierte Wiederherstellungskapazität über die Laufwerke einer ADAPT-Disk-Gruppe.
Es gibt daher keine einzelne dedizierte Hot-Spare-Festplatte für den ADAPT-Verbund. Fällt ein Laufwerk aus,
kann die Rekonstruktion parallel auf freie Bereiche mehrerer Laufwerke erfolgen.
Dadurch kann die Wiederherstellung der Fehlertoleranz deutlich schneller erfolgen und die I/O-Belastung verteilt sich auf mehrere Laufwerke.
Die Zielgröße der reservierten Spare-Kapazität entspricht standardmäßig der Summe der beiden größten Laufwerke in der ADAPT-Gruppe.
Sie wird vom System bei Erstellung, Erweiterung und Rebalancing automatisch berücksichtigt.
ADAPT ist dabei eine eigenständige Datenschutzoption neben den klassischen RAID-Leveln 0, 1, 5, 6 und 10.
Alle Seagate EXOS X Systeme werden von uns nach Ihrem Wunsch vorkonfiguriert, die neuste Firmware
ist installiert und Grundeinstellungen sind vorgenommen. Alle Komponenten sind eindeutig bezeichnet. Zusätzlich erworbene Features
sind bereits installiert, das System ist einsatzbereit.
Jedes EXOS X Storage wird vor der Auslieferung einem mindestens 24-Stunden-Dauer-Test
unterzogen. Hierbei werden die Festplatten zweimal komplett beschrieben, der
sogenannte DOA (Dead On Arrival, Gerät kommt schon defekt an) kann nahezu
vermieden werden.
Eine detaillierte Beschreibung der im Preis enthaltenen Dienstleistungen finden
Sie hier.
Wir zeigen hier einige Videos zur Bedienung und zur Konfiguration der Seagate EXOS X Serie.
Dies soll Ihnen einen ersten Eindruck über das Produkt ermöglichen.
Es sind Screenshots von der Weboberfläche der Systeme, für die reine
Bedienung und Administration wird nur ein Browser benötigt.
Seagate EXOS X Storage - Übersicht Administration
Seagate EXOS X Storage - Host - LUN Mapping
Seagate EXOS X Storage - Überwachung
Seagate EXOS X Imagefilm
Die Seagate EXOS X Serie ist eine Familie redundanter Block-Storage-Systeme für Unternehmen. Die Systeme arbeiten mit zwei Controllern und können je nach Modell über Fibre Channel, iSCSI oder SAS angebunden werden. Seagate führt die aktuelle Produktfamilie unter der Bezeichnung Exos PROTECT.
Das 2U12 bietet zwölf 3,5-Zoll-Laufwerksschächte und eignet sich besonders für kapazitätsorientierte Konfigurationen. Das 2U24 bietet 24 2,5-Zoll-Schächte und ist für SAS- und SSD-Konfigurationen mit höherer I/O-Leistung interessant. Das 5U84 nimmt 84 3,5-Zoll-Laufwerke auf und ist für hohe Kapazitäten ausgelegt.
Für die 4006-Plattform stehen je nach Host-Modul 32/16 Gbit/s Fibre Channel, 25/10 Gbit/s iSCSI, 10GBASE-T mit Auto-Negotiation sowie 12/6 Gbit/s SAS zur Verfügung. Pro Controller sind vier externe Host-Ports möglich.
ADAPT ist eine verteilte Datenschutztechnologie von Seagate. Daten, Parität und Wiederherstellungskapazität werden über mehrere Laufwerke verteilt. Bei einem Laufwerksausfall kann die Rekonstruktion dadurch parallel auf mehreren Laufwerken erfolgen, anstatt von einer einzelnen Hot-Spare-Festplatte abhängig zu sein.
Ja, die Plattform unterstützt SAS-HDDs, NL-SAS-HDDs und SAS-SSDs. Je nach Konfiguration können unterschiedliche Speicherklassen innerhalb eines Systems eingesetzt werden. Für automatisches Tiering müssen Laufwerksgruppen und Lizenzierung passend geplant werden.
Für die klassische EXOS-X-4006-Plattform nennt Seagate bis zu 120 Laufwerke beim 2U12, 240 Laufwerke beim 2U24 und 336 Laufwerke beim 5U84. Die zusätzlichen Gehäuse werden über redundante SAS-Verbindungen angebunden.
EXOS X ist die etablierte Bezeichnung der redundanten RAID-Storage-Systeme. Seagate führt die aktuelle RAID-Produktfamilie als Exos PROTECT mit den Modellen EP2U12, EP2U24 und EP5U84. Exos SCALE bezeichnet die aktuellen JBOD- und Erweiterungsgehäuse, beispielsweise EX2U12, EX2U24 und EX5U84.
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