Storage. Backup. Virtualisierung.
Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei der Planung, Auswahl und Umsetzung von Virtualisierungs- und Backup-Lösungen auf Basis von Proxmox. Dazu gehören Proxmox Virtual Environment (Proxmox VE), Proxmox Backup Server (PBS), Cluster-Lösungen mit Ceph oder ZFS sowie die Auswahl der passenden Server-, Netzwerk- und Storage-Hardware. Vom einzelnen Virtualisierungshost bis zum hochverfügbaren Cluster kann die Proxmox-Infrastruktur an die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden.
Die Proxmox Server Solutions GmbH wurde 2005 von Martin Maurer und Dietmar Maurer gegründet und hat ihren Hauptsitz in Wien, Österreich. Das Unternehmen entwickelt Open-Source-Software für Server-Virtualisierung, Backup, E-Mail-Sicherheit und die zentrale Verwaltung von Proxmox-Infrastrukturen. Die Lösungen richten sich unter anderem an Unternehmen und IT-Abteilungen, die virtuelle Infrastrukturen flexibel und skalierbar auf Basis von Open-Source-Technologien betreiben möchten.
Eine Proxmox-Umgebung besteht nicht nur aus dem Hypervisor. Für einen zuverlässigen produktiven Betrieb müssen Server, Netzwerk, Storage, Cluster-Konzept, Hochverfügbarkeit und Datensicherung zusammenpassen. Stor IT Back betrachtet deshalb die komplette Infrastruktur und unterstützt bei der Konzeption einer auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmten Lösung.
Weitere technische Informationen finden Sie in unseren Proxmox Tipps und Tricks für den Einsatz im Unternehmen.
Proxmox bietet mehrere aufeinander abgestimmte Open-Source-Produkte für Virtualisierung, Backup, zentrale Verwaltung und E-Mail-Sicherheit. Für Virtualisierungsumgebungen sind insbesondere Proxmox VE, Proxmox Backup Server und Proxmox Datacenter Manager relevant.
| Produkt | Aufgabe | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Proxmox Virtual Environment (VE) | Server-Virtualisierung | Virtuelle Maschinen, LXC-Container, Cluster und Hochverfügbarkeit |
| Proxmox Backup Server (PBS) | Backup und Restore | Sicherung von VMs, Containern und physischen Hosts |
| Proxmox Datacenter Manager (PDM) | Zentrale Verwaltung | Verwaltung verteilter Nodes, Cluster und Backup-Server |
| Proxmox Mail Gateway (PMG) | E-Mail-Sicherheit | Schutz vor Spam, Malware und Phishing |
Proxmox VE ist die Open-Source-Plattform von Proxmox für Server-Virtualisierung. Virtuelle Maschinen werden mit KVM/QEMU betrieben, während Linux-Container auf LXC basieren. Die Plattform integriert Cluster-Funktionen, Hochverfügbarkeit, Live-Migration, Backup, Software-defined Networking und verschiedene Storage-Technologien.
Als Storage können beispielsweise lokale Datenträger mit ZFS, hyperkonvergenter Ceph-Storage oder externe Storage-Systeme eingesetzt werden. Damit eignet sich Proxmox VE sowohl für einzelne Hosts als auch für größere hochverfügbare Virtualisierungsumgebungen.
Proxmox Backup Server ist eine speziell für Backup und Restore entwickelte Open-Source-Lösung. PBS unterstützt die Sicherung von virtuellen Maschinen und Containern aus Proxmox VE sowie von physischen Hosts. Zu den Funktionen gehören inkrementelle Backups, Deduplizierung, Kompression, Verschlüsselung und Integritätsprüfungen.
Durch die enge Integration in Proxmox VE lassen sich Backup-Jobs und Wiederherstellungen zentral verwalten. Für ein umfassendes Datensicherungskonzept können zusätzliche PBS-Systeme beziehungsweise entfernte Backup-Ziele für eine räumlich getrennte Sicherung eingesetzt werden.
Proxmox Datacenter Manager ist die zentrale Management-Plattform für verteilte Proxmox-Infrastrukturen. Mehrere Proxmox VE Cluster und Nodes sowie Proxmox Backup Server Instanzen können über eine gemeinsame Oberfläche eingebunden, überwacht und verwaltet werden.
PDM ist insbesondere für Unternehmen interessant, die mehrere Virtualisierungscluster, Rechenzentren oder Standorte betreiben und eine übergreifende Sicht auf Hosts, virtuelle Maschinen, Container und Backup-Infrastrukturen benötigen.
Proxmox Mail Gateway ist ein Open-Source-E-Mail-Security-Gateway. Es wird vor dem eigentlichen Mailserver eingesetzt und dient unter anderem zur Erkennung und Filterung von Spam, Malware und Phishing-Nachrichten. Auch hochverfügbare Installationen sind möglich.
Proxmox VE kann sowohl auf einzelnen Virtualisierungshosts als auch in hochverfügbaren Clustern eingesetzt werden. Virtuelle Maschinen werden mit KVM/QEMU betrieben, Linux-Container mit LXC. Über die zentrale Weboberfläche lassen sich Hosts, virtuelle Maschinen, Container, Netzwerke, Storage und Cluster-Funktionen administrieren.
Für den Storage stehen unterschiedliche Architekturen zur Verfügung. ZFS eignet sich unter anderem für lokalen Storage, Snapshots und die Replikation zwischen Proxmox-Nodes. Ceph ermöglicht den Aufbau eines verteilten Software-defined Storage innerhalb eines Proxmox-Clusters und eignet sich besonders für hyperkonvergente Architekturen.
Alternativ können bestehende zentrale Storage-Systeme genutzt werden. Abhängig von der Infrastruktur lassen sich beispielsweise NFS, iSCSI oder blockbasierte SAN-Lösungen einbinden. Damit kann Proxmox auch in vorhandene Storage- und Rechenzentrumsstrukturen integriert werden.
Welche Architektur sinnvoll ist, hängt von der Anzahl der Hosts, den Anforderungen an Hochverfügbarkeit und Performance, der vorhandenen Storage-Infrastruktur, dem Netzwerk sowie den Anforderungen an Backup und Disaster Recovery ab. Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei Auswahl und Planung einer passenden Proxmox-Architektur.
Die Proxmox-Produkte basieren auf Open-Source-Software und können grundsätzlich auch ohne kommerzielle Subscription eingesetzt werden. Der Open-Source-Ansatz reduziert die Abhängigkeit von proprietären Lizenz- und Herstellerstrukturen und ermöglicht einen transparenten und flexibel gestaltbaren Betrieb.
Für den professionellen Einsatz bietet Proxmox Subscriptions an. Eine Subscription schaltet keine zusätzlichen Funktionen von Proxmox VE frei, sondern ergänzt die Software insbesondere um den Zugang zum Proxmox Enterprise Repository und – abhängig von der gewählten Stufe – um professionellen Herstellersupport.
Für Proxmox VE werden die Subscription-Stufen Community, Basic, Standard und Premium angeboten. Die Community-Subscription beinhaltet den Zugang zum Enterprise Repository, jedoch keinen Ticket-Support durch das Enterprise-Support-Team. Basic, Standard und Premium enthalten unterschiedliche Support-Leistungen und Reaktionszeiten.
Bei der Premium-Subscription beträgt die garantierte Erstreaktionszeit für kritische Support-Anfragen aktuell zwei Stunden innerhalb der von Proxmox definierten Supportzeiten. Damit stehen für geschäftskritische Infrastrukturen klar definierte Eskalationswege zum Hersteller zur Verfügung.
Zusätzlich existiert eine große Proxmox-Community mit Dokumentation, Forum und zahlreichen technischen Informationen zu Installation, Konfiguration und Betrieb. Unternehmen können damit zwischen einem vollständig eigenverantwortlichen Open-Source-Betrieb und einem professionell unterstützten Betrieb mit Subscription wählen.
Proxmox Server Solutions wurde 2005 von Martin Maurer und Dietmar Maurer in Wien gegründet. Seitdem wurde das Produktportfolio von der E-Mail-Sicherheit über Server-Virtualisierung und Backup bis zur zentralen Verwaltung verteilter Proxmox-Infrastrukturen erweitert.
29. April 2005:
Veröffentlichung von Proxmox Mail Gateway 1.0 als erstes Produkt des Unternehmens
für E-Mail-Sicherheit und den Schutz vor Spam, Malware und Phishing.
15. April 2008:
Erste öffentliche Version von Proxmox Virtual Environment
(Proxmox VE 0.9). Die Plattform kombinierte bereits KVM für
virtuelle Maschinen mit containerbasierter Virtualisierung
und einer zentralen Weboberfläche.
10. Juli 2020:
Veröffentlichung der ersten Beta-Version von Proxmox Backup Server.
11. November 2020:
Veröffentlichung der ersten stabilen Version
Proxmox Backup Server 1.0 als Backup-Lösung für virtuelle Maschinen,
Container und physische Hosts.
Proxmox Datacenter Manager:
Mit PDM erweitert Proxmox das Portfolio um eine zentrale
Management-Lösung für mehrere Proxmox VE Cluster, Nodes und
Proxmox Backup Server Instanzen.
Neben Planung und Lösungen bietet Stor IT Back technische Informationen sowie Schulungen und Praxis-Workshops für Administratoren an. Dabei werden sowohl die Grundlagen als auch der praktische Einsatz von Proxmox VE, Proxmox Backup Server, ZFS, Ceph, Clustering und Storage-Anbindung behandelt.
Weitere Informationen:
Proxmox Virtual Environment (Proxmox VE) ist eine Open-Source-Plattform für Server-Virtualisierung. Virtuelle Maschinen werden mit KVM/QEMU betrieben, Linux-Container mit LXC. Zusätzlich integriert Proxmox VE Funktionen für Cluster, Hochverfügbarkeit, Netzwerk, Backup sowie verschiedene lokale und externe Storage-Technologien.
Ja. Proxmox VE ist Open-Source-Software und kann grundsätzlich auch ohne kommerzielle Subscription eingesetzt werden. Eine Subscription ergänzt den Betrieb insbesondere um das Enterprise Repository und, abhängig von der gewählten Stufe, professionellen Herstellersupport.
Eine Proxmox VE Subscription bietet Zugang zum Enterprise Repository und abhängig von der gewählten Stufe zusätzlichen technischen Support. Für produktive Umgebungen stehen die Stufen Basic, Standard und Premium zur Verfügung. Die Community-Subscription bietet das Enterprise Repository, jedoch keinen Enterprise-Ticket-Support.
Proxmox VE ist die Plattform für Server-Virtualisierung und Container. Proxmox Backup Server ist eine speziell für Backup und Restore entwickelte Lösung und unterstützt unter anderem inkrementelle sowie deduplizierte Sicherungen von virtuellen Maschinen, Containern und physischen Hosts.
Ceph eignet sich insbesondere für Proxmox-Cluster, wenn verteilter und hochverfügbarer Storage ohne separates zentrales Storage-System aufgebaut werden soll. Für einen zuverlässigen produktiven Betrieb sind eine passende Anzahl von Cluster-Nodes, ausreichend schnelle Netzwerke und eine sorgfältige Dimensionierung von CPU, Arbeitsspeicher und Datenträgern wichtig.
Ja. Proxmox VE unterstützt neben lokalem Storage und Ceph auch externe Storage-Lösungen. Abhängig von der Architektur können beispielsweise NFS, iSCSI oder blockbasierte SAN-Systeme eingesetzt werden. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt unter anderem von Performance, Hochverfügbarkeit und der vorhandenen Infrastruktur ab.
Proxmox Datacenter Manager (PDM) ist eine zentrale Management-Lösung für verteilte Proxmox-Infrastrukturen. Mehrere Proxmox VE Cluster, Nodes und Proxmox Backup Server Instanzen können über eine gemeinsame Oberfläche überwacht und verwaltet werden.
Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei Planung und Aufbau von Proxmox-Infrastrukturen. Dazu gehören unter anderem die Auswahl geeigneter Server- und Storage-Hardware, Proxmox VE Cluster, Ceph- und ZFS-Storage, Proxmox Backup Server sowie Schulungen und Praxis-Workshops.








