Storage. Backup. Virtualisierung.




Open-E JovianDSS – Unified Storage mit ZFS für NAS und SAN

Open-E im Überblick

Open-E entwickelt softwaredefinierte Storage-Lösungen für Unternehmen, Rechenzentren, Cloud-Anbieter und Systemintegratoren. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und verfolgt einen hardwareunabhängigen Ansatz: Die Storage-Software kann auf geeigneter Standard-Serverhardware betrieben und entsprechend den Anforderungen an Kapazität, Performance und Hochverfügbarkeit konfiguriert werden.

Im Mittelpunkt des aktuellen Produktportfolios steht Open-E JovianDSS, eine Linux- und ZFS-basierte Unified-Storage-Plattform für datei- und blockbasierte Speicherumgebungen. Die Software unterstützt unter anderem SMB, NFS, iSCSI, Fibre Channel und NVMe over Fabrics (NVMe-oF) und kann damit sowohl NAS- als auch SAN-Dienste bereitstellen.

Funktionen wie Thin Provisioning, Inline-Komprimierung, Inline-Deduplizierung, Snapshots, Klone, Tiered Caching, Replikation und High Availability ermöglichen den Einsatz von JovianDSS in anspruchsvollen Storage-, Virtualisierungs-, Backup- und Disaster-Recovery-Umgebungen.

Neben JovianDSS bietet Open-E mit JovianVHR eine weitere Storage-Lösung, die insbesondere auf den Einsatz als Linux Hardened Repository für Veeam-Backup-Umgebungen ausgerichtet ist.

Stor IT Back bietet Open-E JovianDSS als Bestandteil individuell konzipierter Storage-Lösungen an und unterstützt Unternehmen bei Planung, Auswahl, Dimensionierung und Integration geeigneter Server-, Storage- und Netzwerkkomponenten.


 
 
 
 

Hardwareunabhängiges Software Defined Storage

Ein zentraler Ansatz von Open-E ist die Trennung von Storage-Software und proprietärer Storage-Hardware. Open-E JovianDSS kann auf geeigneter Standard-Serverhardware betrieben werden und ermöglicht dadurch eine flexible Auswahl von Servern, Laufwerken, Netzwerkkomponenten und Storage-Anbindungen.

Unternehmen können Storage-Systeme damit gezielt auf ihre Anforderungen an Speicherkapazität, I/O-Performance, Latenz, Netzwerkbandbreite, Hochverfügbarkeit und Budget abstimmen. Gleichzeitig stehen Enterprise-Funktionen wie ZFS-basierte Datenintegrität, Snapshots, Replikation, Thin Provisioning, Komprimierung, Deduplizierung und High Availability zur Verfügung.

Der hardwareunabhängige Ansatz reduziert die Abhängigkeit von proprietären Storage-Plattformen und ermöglicht es Systemintegratoren, individuelle Storage-Systeme auf Basis etablierter Server-, Netzwerk- und Storage-Komponenten aufzubauen.


 
 

Open-E JovianDSS

Open-E JovianDSS ist eine Linux- und ZFS-basierte Software-Defined-Storage-Plattform für Unternehmensumgebungen. Sie kombiniert Datei- und Block-Storage und kann dadurch sowohl als Network Attached Storage (NAS) als auch als Storage Area Network (SAN) eingesetzt werden.

Für den Zugriff auf die gespeicherten Daten unterstützt JovianDSS unter anderem SMB, NFS, iSCSI, Fibre Channel und NVMe over Fabrics. Eine JovianDSS-Plattform kann dadurch unterschiedliche Server, Betriebssysteme, Anwendungen und Virtualisierungsumgebungen mit zentralem Speicher versorgen.

Typische Einsatzbereiche sind zentrale File-Services, Virtualisierungs-Storage, Datenbanken, Server-Cluster, Backup-Repositorys sowie Speicherplattformen für Disaster-Recovery-Konzepte.


ZFS und wichtige Funktionen von JovianDSS

Das von JovianDSS verwendete ZFS-Dateisystem verbindet Speicherverwaltung und Dateisystem in einer gemeinsamen Architektur. ZFS verwendet Prüfsummen zur Erkennung von Datenfehlern und kann in redundanten Speicherpools beschädigte Daten aus einer intakten Kopie rekonstruieren.

Zu den wichtigen Storage-Funktionen von Open-E JovianDSS gehören:

Welche Funktionen in einer konkreten Installation sinnvoll sind, hängt stark von Workload, Kapazität, gewünschter Performance, vorhandener Hardware und dem erforderlichen Schutz gegen System- und Hardwareausfälle ab.


High Availability und Cluster mit JovianDSS

Für geschäftskritische Storage-Umgebungen unterstützt Open-E JovianDSS verschiedene Hochverfügbarkeitskonzepte. Neben Single-Node-Systemen können Active-Active- und Active-Passive-HA-Konfigurationen aufgebaut werden.

Je nach Architektur können die Storage-Knoten und Storage-Komponenten über Ethernet, SAS oder Fibre Channel verbunden werden. Die genaue Cluster-Konfiguration richtet sich nach den verwendeten Storage-Protokollen, den Anforderungen an Redundanz und Performance sowie der eingesetzten Server- und Storage-Hardware.

Eine hochverfügbare JovianDSS-Lösung kann damit beispielsweise zentralen Storage für Virtualisierungscluster oder andere geschäftskritische Anwendungen bereitstellen, bei denen der Ausfall eines einzelnen Storage-Knotens nicht zum Ausfall des gesamten Speicherdienstes führen soll.


Hardware, Storage-Protokolle und Kompatibilität

Open-E verfolgt mit JovianDSS einen hardwareunabhängigen Ansatz. Dadurch kann die Software auf unterschiedlichen geeigneten Serverplattformen eingesetzt und an individuelle Anforderungen angepasst werden.

JovianDSS unterstützt moderne Netzwerk- und Storage-Technologien. Dazu gehören je nach Konfiguration beispielsweise 1, 10, 40, 100 und 200 Gigabit Ethernet, Fibre Channel, iSCSI, SMB, NFS, RDMA sowie NVMe over Fabrics. Damit lässt sich die Plattform sowohl für klassische NAS- und SAN-Umgebungen als auch für leistungsfähige Virtualisierungs-, Cluster- und Software-Defined-Storage-Infrastrukturen einsetzen.

Bei der Dimensionierung eines JovianDSS-Systems müssen nicht nur die benötigte Speicherkapazität, sondern auch IOPS, Durchsatz, Latenz, Arbeitsspeicher, Netzwerkbandbreite, Anzahl der Clients und die verwendeten ZFS-Funktionen berücksichtigt werden. Besonders Deduplizierung, umfangreiche Caching-Konzepte und leistungsfähige Virtualisierungs-Workloads können die Hardware-Anforderungen deutlich erhöhen.

Stor IT Back plant die Hardware daher passend zum jeweiligen Einsatzzweck und kombiniert beispielsweise Server, SSDs, HDDs, NVMe-Laufwerke, SAS-HBAs, Fibre-Channel-HBAs und Ethernet-Adapter zu einer abgestimmten Storage-Lösung.


 
 

Open-E weltweit

Open-E wurde 1998 gegründet und ist international im Bereich softwaredefinierter Storage-Lösungen tätig. Nach Angaben des Herstellers sind Open-E-Lösungen inzwischen in mehr als 41.000 Installationen in über 100 Ländern im Einsatz.

Das Unternehmen arbeitet mit Systemintegratoren, Resellern und Technologiepartnern zusammen. Durch den hardwareunabhängigen Software-Defined-Storage-Ansatz können Partner Storage-Lösungen auf unterschiedliche Hardwareplattformen, Anwendungen und Leistungsanforderungen abstimmen.


 
 

Open-E DSS V7 – End of Life seit November 2024

Open-E DSS V7 hat am 1. November 2024 offiziell den End-of-Life-Status (EOL) erreicht. Bereits im vierten Quartal 2023 wurde mit Up75 das letzte reguläre Software-Update veröffentlicht. Der 31. Oktober 2024 war der letzte Termin für die Bestellung neuer DSS-V7-Lizenzen und Supportverlängerungen.

Open-E konzentriert die Weiterentwicklung seiner Storage-Plattform seitdem auf das ZFS-basierte Open-E JovianDSS. Im Vergleich zum älteren DSS V7 verwendet JovianDSS eine andere Storage-Architektur und bietet moderne ZFS-Funktionen für Datenintegrität, Speicherverwaltung, Snapshots, Klone, Thin Provisioning, Komprimierung und Deduplizierung.

Migration von DSS V7 zu JovianDSS

Ein direktes In-Place-Upgrade von Open-E DSS V6 oder DSS V7 auf JovianDSS ist nicht möglich. Der Grund dafür ist das unterschiedliche Dateisystem: Während JovianDSS ZFS verwendet, basiert DSS V7 auf einer anderen Storage-Architektur.

Für eine Migration wird daher ein neues JovianDSS-System eingerichtet. Anschließend werden die Daten auf das neue Storage-System übertragen beziehungsweise aus einer vorhandenen Datensicherung wiederhergestellt. Bei der Planung einer solchen Migration sollten zusätzlich Kapazität, Performance, Storage-Protokolle, Ausfallzeiten und die zukünftige Hochverfügbarkeitsstrategie berücksichtigt werden.


 
 

Open-E Partner Stor IT Back

Stor IT Back bietet Unternehmen Beratung, Planung und Implementierung von Storage-Lösungen auf Basis von Open-E JovianDSS. Die Systeme werden entsprechend den Anforderungen an nutzbare Kapazität, I/O-Performance, Netzwerkbandbreite, Hochverfügbarkeit, Virtualisierung und Datensicherung individuell konfiguriert.

JovianDSS kann sowohl für klassische NAS- und SAN-Systeme als auch als zentraler Storage für virtuelle Server, Datenbanken, Backup-Systeme und hochverfügbare Storage-Cluster eingesetzt werden.

Stor IT Back unterstützt bei der Auswahl einer geeigneten Server-, Netzwerk- und Storage-Konfiguration sowie bei der Integration in vorhandene IT-Infrastrukturen. Dabei können sowohl neue Storage-Systeme aufgebaut als auch bestehende Speicherumgebungen erweitert oder modernisiert werden.

Durch die Kombination aus hardwareunabhängiger Storage-Software und individuell ausgewählten Komponenten lassen sich JovianDSS-Systeme gezielt auf unterschiedliche Anforderungen an Performance, Kapazität, Redundanz und Budget abstimmen.


 
 

Häufige Fragen zu Open-E und JovianDSS

Was ist Open-E JovianDSS?

Open-E JovianDSS ist eine Linux- und ZFS-basierte Software-Defined-Storage-Plattform für Unternehmen, Rechenzentren, Cloud-Anbieter und Systemintegratoren. Die Software stellt Datei- und Block-Storage bereit und kann dadurch als Unified-Storage-Lösung für NAS- und SAN-Umgebungen eingesetzt werden.

Welche Storage-Protokolle unterstützt Open-E JovianDSS?

Open-E JovianDSS unterstützt unter anderem SMB beziehungsweise CIFS, NFS, iSCSI, Fibre Channel und NVMe over Fabrics (NVMe-oF). Dadurch kann die Plattform sowohl Datei- als auch Block-Storage für unterschiedliche Anwendungen und Betriebssysteme bereitstellen.

Kann JovianDSS gleichzeitig als NAS und SAN eingesetzt werden?

Ja. Open-E JovianDSS ist als Unified-Storage-Plattform ausgelegt. Das System kann dateibasierte NAS-Dienste über SMB und NFS sowie blockbasierte SAN-Dienste beispielsweise über iSCSI oder Fibre Channel bereitstellen. Mehrere Storage-Protokolle können dadurch innerhalb einer gemeinsamen Storage-Plattform genutzt werden.

Welche Vorteile bietet ZFS bei Open-E JovianDSS?

ZFS bietet umfangreiche Funktionen für Datenintegrität und Speicherverwaltung. Dazu gehören Prüfsummen, redundante Speicherpools mit Selbstheilungsmechanismen, Snapshots, Klone, Thin Provisioning, Komprimierung und Deduplizierung. Dadurch eignet sich JovianDSS insbesondere für geschäftskritische Storage-Umgebungen.

Unterstützt Open-E JovianDSS High Availability?

Ja. JovianDSS unterstützt High-Availability-Konfigurationen, darunter Active-Active- und Active-Passive-Cluster. Je nach Architektur und Storage-Protokoll können die Storage-Knoten über Ethernet, SAS oder Fibre Channel miteinander beziehungsweise mit dem Speicher verbunden werden.

Kann Open-E JovianDSS für Virtualisierung eingesetzt werden?

Ja. JovianDSS kann zentralen Storage für Virtualisierungsplattformen und Virtualisierungscluster bereitstellen. Je nach Hypervisor und vorhandener Infrastruktur erfolgt die Storage-Anbindung beispielsweise über NFS, SMB, iSCSI oder Fibre Channel.

Ist Open-E DSS V7 noch erhältlich?

Nein. Open-E DSS V7 hat am 1. November 2024 offiziell den End-of-Life-Status erreicht. Der 31. Oktober 2024 war der letzte Termin für die Bestellung neuer DSS-V7-Lizenzen und Supportverlängerungen. Open-E konzentriert die Weiterentwicklung seiner Storage-Plattform auf das ZFS-basierte JovianDSS.

Kann Open-E DSS V7 direkt auf JovianDSS aktualisiert werden?

Nein. Ein direktes In-Place-Upgrade von DSS V6 oder DSS V7 auf JovianDSS ist aufgrund des unterschiedlichen Dateisystems nicht möglich. Für die Migration wird ein neues JovianDSS-System eingerichtet und der vorhandene Datenbestand übertragen beziehungsweise aus einer Datensicherung wiederhergestellt.

Welche Hardware benötigt Open-E JovianDSS?

JovianDSS ist hardwareunabhängig und kann auf geeigneter Standard-Serverhardware betrieben werden. Die konkrete Ausstattung mit CPU, Arbeitsspeicher, SSDs, HDDs, NVMe-Laufwerken, HBAs und Netzwerkschnittstellen hängt unter anderem von Kapazität, Performance, Storage-Protokollen, Deduplizierung, Caching und den Anforderungen an Hochverfügbarkeit ab.

Bietet Stor IT Back komplette Open-E JovianDSS Storage-Systeme an?

Ja. Stor IT Back plant und konfiguriert Storage-Systeme auf Basis von Open-E JovianDSS entsprechend den Anforderungen an Kapazität, Performance, Netzwerk, Hochverfügbarkeit, Virtualisierung und Datensicherung. Dazu können geeignete Server, SSDs, HDDs, NVMe-Laufwerke sowie Netzwerk- und Storage-Komponenten zu einer individuellen Lösung kombiniert werden.

 
 

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