Storage. Backup. Virtualisierung.
IBM Storage umfasst Speicherlösungen für unterschiedlichste Anforderungen: von kompakten Block-Storage-Systemen für Virtualisierung und Datenbanken über leistungsfähige NVMe-All-Flash-Systeme bis zu hoch skalierbaren LTO Tape Libraries für Backup und Langzeitarchivierung.
Einen Schwerpunkt bildet die IBM Storage FlashSystem-Familie. Sie verbindet professionelle Block-Storage-Funktionen mit NVMe- und Flash-Technologie, Storage-Virtualisierung, Hochverfügbarkeit, Datenreduktion, Snapshots, Replikation und Funktionen für Cyber Resilience.
Für Backup und Archivierung bietet IBM zusätzlich ein umfangreiches Tape-Portfolio. Vom kompakten TS2900 Autoloader über die modulare TS4300 Tape Library bis zu Enterprise-Systemen wie Diamondback und TS4500 lassen sich LTO-basierte Sicherungs- und Archivierungslösungen für unterschiedliche Kapazitäts- und Performance-Anforderungen aufbauen.
Die Stor IT Back GmbH & Co. KG unterstützt Unternehmen bei Auswahl, Dimensionierung, Konfiguration und Integration von IBM Storage-Lösungen. Dabei betrachten wir nicht nur das Speichersystem selbst, sondern die gesamte Infrastruktur aus Servern, SAN, Netzwerk, Virtualisierung, Backup und Recovery.
IBM deckt mit seinem Storage-Portfolio unterschiedliche Bereiche einer Unternehmensinfrastruktur ab. Für klassische Block-Storage-Umgebungen steht insbesondere die FlashSystem-Familie zur Verfügung. Ergänzt wird das Portfolio unter anderem durch Software-defined Storage, Scale-out-Dateisysteme, objektbasierte Storage-Technologien sowie Tape-Systeme für Backup und Archivierung.
Die IBM Storage FlashSystem-Familie umfasst Speichersysteme für unterschiedliche Performance-, Kapazitäts- und Verfügbarkeitsanforderungen. Sie reicht von Lösungen für kleinere gemischte Workloads und Backup bis zu hochperformanten Enterprise-Systemen für große Datenbanken und konsolidierte geschäftskritische Anwendungen.
Abhängig vom Modell kommen Standard-Flash-Laufwerke oder IBM FlashCore Modules (FCM) zum Einsatz. FlashCore Modules kombinieren Flash-Speicher mit Funktionen wie Inline-Datenreduktion und erweiterten Storage-Funktionen.
Die Hostanbindung erfolgt je nach System und Konfiguration über Fibre Channel, NVMe over Fibre Channel, iSCSI oder NVMe over TCP.
| IBM FlashSystem | Typischer Einsatz | max. Lesebandbreite* | max. Rohkapazität im Grundgehäuse* |
|---|---|---|---|
| FlashSystem 5000 |
kleinere gemischte Workloads, Virtualisierung und Backup |
bis 12 GB/s | bis 737 TB |
| FlashSystem C200 |
kapazitätsorientierte Workloads, Backup und Archivierung |
bis 23 GB/s | bis 1,1 PB |
| FlashSystem 5600 |
gemischte Workloads, Virtualisierung und kleinere OLTP-Datenbanken |
bis 30 GB/s | bis 633 TB |
| FlashSystem 7600 |
größere gemischte Workloads, Datenbanken und Virtualisierung |
bis 55 GB/s | bis 1,6 PB |
| FlashSystem 9600 |
konsolidierte Enterprise-Workloads, geschäftskritische Datenbanken |
bis 86 GB/s | bis 3,3 PB |
* Maximale Werte laut IBM für aktuelle Konfigurationen. Die tatsächlich erreichbare Performance und nutzbare Kapazität hängen von Konfiguration, Workload, RAID-Verfahren, Datenreduktion und eingesetzten Laufwerken ab.
Ein wesentlicher Bestandteil der IBM FlashSystem-Architektur ist IBM Storage Virtualize. Die Software abstrahiert die physische Storage-Hardware und stellt Speicherkapazität über Pools und virtuelle Volumes bereit.
Zu den zentralen Funktionen gehören je nach Plattform und Lizenzierung unter anderem:
Ein besonderer Vorteil kann die Virtualisierung unterstützter externer Speichersysteme sein. Dabei werden externe Storage-Systeme über Fibre Channel oder iSCSI angebunden. Deren Kapazitäten können von IBM Storage Virtualize verwaltet und beispielsweise für Migrationen oder konsolidierte Storage-Pools genutzt werden.
Welche externen Systeme, Funktionen und Konfigurationen unterstützt werden, muss bei der konkreten Planung anhand der jeweils aktuellen IBM-Kompatibilitätslisten geprüft werden.
Mit IBM FlashSystem Grid können unterstützte aktuelle FlashSystem-Systeme zu einer gemeinsamen skalierbaren Storage-Architektur zusammengefasst werden.
Dadurch lässt sich eine Storage-Infrastruktur über einzelne Systeme hinaus erweitern. Kapazität und Performance können schrittweise ausgebaut und Workloads zwischen unterstützten FlashSystem-Systemen verschoben werden.
FlashSystem Grid ist insbesondere für größere Umgebungen interessant, bei denen Speichersysteme nicht isoliert betrieben werden sollen, sondern Teil einer langfristig skalierbaren Storage-Architektur sind.
IBM FlashSystem kann abhängig von Modell und Konfiguration sowohl in klassischen Fibre-Channel-SANs als auch in Ethernet-basierten Storage-Netzwerken eingesetzt werden.
Fibre Channel ist seit vielen Jahren der Standard für hochverfügbare Block-Storage-Umgebungen. Moderne IBM FlashSystem-Systeme unterstützen je nach Adapterausstattung Fibre Channel und NVMe over Fibre Channel (NVMe/FC).
Weitere technische Informationen finden Sie auf unserer Seite Storage Area Network (SAN) und Fibre Channel.
Mit iSCSI kann Block-Storage über Standard-Ethernet-Netzwerke bereitgestellt werden. Dadurch können vorhandene 10-, 25- oder 100-Gigabit-Ethernet-Infrastrukturen – abhängig vom jeweiligen FlashSystem – auch für Storage-Verkehr genutzt werden.
Mehr Informationen: iSCSI – Grundlagen, Aufbau und Performance.
Für moderne NVMe-basierte Storage-Architekturen kommen insbesondere NVMe/FC und NVMe/TCP infrage. Dabei wird das NVMe-Protokoll über ein Storage-Netzwerk transportiert, ohne dass der Host auf klassische lokale PCIe-NVMe-Laufwerke beschränkt ist.
Informationen zu den Grundlagen finden Sie unter SSD, NVMe und NVMe over Fabrics.
Moderne Storage-Systeme sind ein wichtiger Bestandteil einer Cyber-Resilience-Strategie. Dabei reicht es nicht aus, ausschließlich auf klassische RAID-Redundanz oder einen einzelnen Snapshot zu setzen.
IBM FlashSystem stellt – abhängig von Plattform und Konfiguration – verschiedene Funktionen für Datenschutz und Wiederherstellung bereit. Dazu gehören unter anderem Snapshots, Replikation, Verschlüsselung und Safeguarded Copy.
Safeguarded Copy ermöglicht logisch isolierte, geschützte Kopien von Daten, die für einen definierten Zeitraum aufbewahrt werden können. Damit kann eine zusätzliche Wiederherstellungsebene geschaffen werden, wenn produktive Daten beispielsweise durch Fehlbedienung oder einen Cyberangriff beschädigt wurden.
Ein Storage-Snapshot ersetzt jedoch kein vollständiges Backup. Für eine belastbare Strategie sollten produktiver Storage, Backup-Storage und zusätzliche Offline- oder Offsite-Kopien gemeinsam betrachtet werden.
Neben Flash-Storage gehört Tape weiterhin zu den wichtigen Speichertechnologien im IBM-Portfolio. Band eignet sich insbesondere für große Datenbestände, langfristige Aufbewahrung und Backup-Konzepte, bei denen eine physisch getrennte Offline-Kopie benötigt wird.
IBM bietet Tape-Systeme vom kompakten Autoloader bis zur großen Enterprise-Tape-Library.
| IBM Tape-System | Klasse | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| IBM TS2900 | Entry |
kleine Backup-Umgebungen, Außenstellen und Archivierung |
| IBM TS4300 | Midrange / skalierbar |
automatisiertes Backup, Archivierung und größere LTO-Umgebungen |
| IBM Diamondback | Enterprise / hohe Dichte |
sehr große Datenbestände, Cloud-, Archiv- und Cyber-Resilience-Anwendungen |
| IBM TS4500 | Enterprise |
hochskalierbare Tape-Infrastrukturen, LTO und IBM Enterprise Tape |
Der IBM TS2900 Tape Autoloader ist für kleinere und mittlere Backup- sowie Archivierungsumgebungen ausgelegt.
Das kompakte 1-HE-System bietet einen automatisierten Einstieg in die LTO-Technologie und eignet sich beispielsweise für kleinere Serverumgebungen, Außenstellen oder als zusätzliche Offline-Backup-Lösung.
Der TS2900 unterstützt ein Half-Height-LTO-Laufwerk und kann über SAS an einen Backup-Server angebunden werden.
Die IBM TS4300 Tape Library ist modular aufgebaut und eignet sich für Backup- und Archivierungsumgebungen, bei denen Kapazität oder Anzahl der Laufwerke mit den Anforderungen wachsen sollen.
Die Basis-Library benötigt 3 HE im Rack. Das System kann auf bis zu 16 Module erweitert werden. In einer maximal ausgebauten Konfiguration sind bis zu 640 LTO-Cartridges und bis zu 48 Laufwerke möglich.
Aktuelle TS4300-Systeme unterstützen auch LTO-10. Eine LTO-10-Cartridge bietet bis zu 40 TB native Kapazität beziehungsweise bis zu 100 TB bei angenommener 2,5:1-Komprimierung.
Für Umgebungen mit Anforderungen an unveränderbare Daten können WORM-Medien eingesetzt werden. Zusätzlich stehen Funktionen für verschlüsselte Tape-Umgebungen zur Verfügung.
Für besonders große Datenmengen bietet IBM mit Diamondback und der TS4500 Tape Library hoch skalierbare Tape-Lösungen.
IBM Diamondback ist auf eine besonders hohe Speicherdichte ausgelegt. Das System eignet sich unter anderem für sehr große Backup- und Archivbestände, Cloud-Storage-Umgebungen sowie Datenbestände, bei denen große Mengen kosteneffizient und energiearm vorgehalten werden sollen.
Mit LTO-10 sind Konfigurationen mit mehr als 60 PB nativer Speicherkapazität innerhalb einer Diamondback-Library möglich.
Die IBM TS4500 ist eine Enterprise-Tape-Library für sehr große und hoch skalierbare Tape-Infrastrukturen. Sie unterstützt sowohl LTO-Technologie als auch IBM Enterprise-Tape-Technologien der TS1100-Familie.
Damit eignet sich die TS4500 insbesondere für große Rechenzentren, langfristige Datenarchive und Umgebungen mit sehr hohen Anforderungen an Kapazität, Automatisierung und Erweiterbarkeit.
Flash-Storage und Tape sind keine konkurrierenden Technologien, sondern erfüllen unterschiedliche Aufgaben innerhalb einer Storage- und Backup-Strategie.
Aus diesem Grund kann eine Kombination aus IBM FlashSystem, Disk-basiertem Backup und IBM LTO Tape eine sinnvolle mehrstufige Storage- und Backup-Architektur darstellen.
Ausführliche Informationen finden Sie unter Bandtechnologien und LTO.
Tape eignet sich besonders gut als zusätzliche Sicherungsebene innerhalb einer 3-2-1-1-0-Backup-Strategie.
Wird ein LTO-Medium nach der Sicherung aus der Tape Library exportiert, ist es physisch vom produktiven Netzwerk getrennt. Diese Form des sogenannten Air Gaps reduziert die Gefahr, dass ein Angreifer gleichzeitig Produktivdaten und sämtliche Sicherungskopien über das Netzwerk erreichen kann.
Die Offline-Kopie ersetzt dabei nicht die anderen Sicherungsebenen. Eine moderne Backup-Strategie kombiniert häufig schnelle Disk- oder Object-Storage-Backups mit zusätzlichen LTO-Kopien für längere Aufbewahrungszeiten und Disaster Recovery.
Bei der Auswahl eines IBM Storage-Systems sollte nicht ausschließlich die benötigte Kapazität betrachtet werden. Für eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung müssen mehrere Faktoren gemeinsam bewertet werden.
Gerade bei Flash-Systemen ist die reine Angabe der Speicherkapazität deshalb nur ein Teil der Dimensionierung.
Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei der Planung und Integration von IBM Storage-Lösungen.
Abhängig vom Projekt gehören dazu beispielsweise:
Weitere Informationen zu unseren Leistungen finden Sie unter Storage- und Backup-Beratung.
Stor IT Back berät Unternehmen zu IBM Storage-Lösungen und liefert unter anderem Systeme der IBM FlashSystem-Familie sowie Lösungen für SAN, Storage-Virtualisierung, Backup und IBM LTO Tape. Die Systeme werden passend zu Kapazität, Performance, Verfügbarkeit und vorhandener Infrastruktur geplant.
IBM FlashSystem ist eine Familie professioneller Block-Storage-Systeme. Je nach Modell kommen NVMe-Flash, IBM FlashCore Modules oder Standard-Flash-Laufwerke zum Einsatz. Die Systeme unterstützen Funktionen für Hochverfügbarkeit, Datenreduktion, Snapshots, Replikation und Cyber Resilience.
Das aktuelle Portfolio umfasst IBM Storage FlashSystem 5000, FlashSystem C200, FlashSystem 5600, FlashSystem 7600 und FlashSystem 9600. Die Systeme decken kleinere Storage- und Backup-Umgebungen bis hin zu geschäftskritischen Enterprise-Workloads ab.
Abhängig vom FlashSystem-Modell und der gewählten Adapterausstattung können Fibre Channel, NVMe over Fibre Channel, iSCSI und NVMe over TCP eingesetzt werden. Dadurch lassen sich IBM FlashSystem-Systeme sowohl in klassische SAN- als auch in moderne Ethernet-Storage-Umgebungen integrieren.
IBM Storage Virtualize ist die Storage-Software hinter zahlreichen IBM FlashSystem-Funktionen. Sie stellt unter anderem Volumes, Storage Pools, Snapshots, Replikation, Thin Provisioning und weitere Virtualisierungsfunktionen bereit. Unterstützte externe Speichersysteme können je nach Plattform ebenfalls eingebunden und virtualisiert werden.
Zum IBM Tape-Portfolio für Open Systems gehören unter anderem der kompakte TS2900 Tape Autoloader, die modulare TS4300 Tape Library sowie die skalierbaren Enterprise-Systeme IBM Diamondback und IBM TS4500. Abhängig vom System kommen LTO- beziehungsweise IBM Enterprise-Tape-Technologien zum Einsatz.
Flash und Tape erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Flash eignet sich besonders für produktive Workloads und schnelle Zugriffe. LTO Tape bietet dagegen niedrige Kosten pro gespeicherter Datenmenge, lange Aufbewahrungszeiten sowie die Möglichkeit, Medien physisch offline und außerhalb des Rechenzentrums aufzubewahren.
Ja. Ausgeworfene LTO-Medien können als physisch getrennte Offline-Kopie eingesetzt werden. Damit eignet sich Tape sehr gut als zusätzliche Backup-Ebene innerhalb einer 3-2-1-1-0-Strategie. Die konkrete Umsetzung hängt von Backup-Software, Aufbewahrungsfristen und Recovery-Anforderungen ab.
Ja. Stor IT Back unterstützt bei Auswahl, Dimensionierung, Konfiguration und Integration von IBM Storage- und Tape-Lösungen. Dabei werden unter anderem Performance, Kapazität, SAN-Design, Multipathing, Backup, Erweiterbarkeit und Wiederherstellungsanforderungen berücksichtigt.







