Storage. Backup. Virtualisierung.
Hewlett Packard Enterprise (HPE) bietet ein breites Infrastruktur-Portfolio für Rechenzentren, Serverräume und verteilte Unternehmensumgebungen. Dazu gehören klassische und moderne Storage-Systeme, Server, Datensicherung sowie Tape-Lösungen für Backup und Langzeitarchivierung.
Für kleinere und mittlere SAN-Umgebungen ist insbesondere die HPE MSA Storage-Familie interessant. Mit der aktuellen Gen7 stehen flexible Dual-Controller-Systeme zur Verfügung, die abhängig von der Ausführung über Fibre Channel, iSCSI oder SAS an Server und Virtualisierungs-Cluster angebunden werden können.
Für größere und anspruchsvollere Workloads bietet HPE mit HPE Alletra Storage Plattformen für Block-, File- und Object-Storage. Im Backup-Bereich ergänzen HPE StoreOnce mit Deduplizierung und StoreOnce Catalyst sowie HPE Storage Tape mit LTO-Laufwerken und MSL Tape Libraries das Portfolio.
Die Stor IT Back GmbH & Co. KG unterstützt Unternehmen bei Auswahl, Dimensionierung, Konfiguration und Integration von HPE Storage-, Server- und Backup-Lösungen. Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Komponenten, sondern die gesamte Infrastruktur aus Servern, SAN, Netzwerk, Virtualisierung, Backup und Recovery.
HPE deckt mit seinem Portfolio unterschiedliche Ebenen einer Unternehmensinfrastruktur ab. Dadurch können Storage, Compute und Datensicherung je nach Anforderung einzeln oder als abgestimmte Gesamtlösung geplant werden.
Die HPE MSA Gen7 ist für Unternehmen interessant, die ein überschaubares, redundantes und flexibel konfigurierbares Shared-Storage-System benötigen. Die Systeme können als All-Flash-, Hybrid- oder HDD-Konfiguration aufgebaut und später durch zusätzliche Laufwerke und Disk Enclosures erweitert werden.
Die MSA Gen7 unterstützt abhängig vom Controller 16/32 Gbit/s Fibre Channel, 10/25 Gbit/s iSCSI oder 12 Gbit/s SAS. Dadurch eignet sie sich sowohl für klassische SAN-Umgebungen als auch für direkt angebundene Cluster mit wenigen Servern.
Mit aktuellen hochkapazitiven Laufwerken kann eine MSA Gen7 auf mehrere Petabyte Rohkapazität wachsen. Funktionen wie Thin Provisioning, Snapshots, Tiering, RAID und MSA Health Check unterstützen Betrieb, Kapazitätsplanung und Verfügbarkeit.
| System | Typischer Einsatz | Host-Anbindung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| HPE MSA 2070 | Shared Storage, Virtualisierung, Datenbanken, All-Flash oder Hybrid | 16/32 Gbit/s FC, 10/25 Gbit/s iSCSI oder 12 Gbit/s SAS |
flexible Basiskonfiguration, Dual Controller |
| HPE MSA 2072 | Virtualisierung und gemischte Workloads mit erweiterten Datenservices | 16/32 Gbit/s FC, 10/25 Gbit/s iSCSI oder 12 Gbit/s SAS |
Advanced Data Services, zwei 1,92-TB-SSDs in typischen Grundkonfigurationen |
Die konkret verfügbaren Host-Controller, Medien, Software-Funktionen und maximalen Kapazitäten hängen von der gewählten HPE MSA-Konfiguration und dem jeweils aktuellen Produktstand ab.
Die HPE MSA 2070 ist die flexible Basis der aktuellen MSA-Generation. Sie eignet sich besonders dann, wenn die benötigten Funktionen gezielt ausgewählt und die Kosten der Grundkonfiguration niedrig gehalten werden sollen.
Die HPE MSA 2072 ist interessant, wenn erweiterte Datenservices, eine größere Snapshot-Ausstattung oder eine Hybrid-Konfiguration mit SSD-Anteil geplant sind. In typischen MSA-2072-Konfigurationen sind bereits zwei 1,92-TB-SSDs enthalten, die beispielsweise als Performance-Tier beziehungsweise für entsprechende Hybrid-Szenarien genutzt werden können.
Ob 2070 oder 2072 wirtschaftlicher ist, hängt deshalb weniger vom Namen des Systems als von der tatsächlichen Ausstattung ab. Bei einem reinen All-Flash-System kann beispielsweise eine andere Funktionskombination sinnvoll sein als bei einem Hybrid-System aus SSD und HDD.
Mit HPE Alletra Storage adressiert HPE anspruchsvollere Storage-Umgebungen. Die Produktfamilie reicht von Hybrid-Storage bis zu modernen, disaggregiert skalierbaren Plattformen für Block-, File- und Object-Storage.
Die HPE Alletra Storage MP B10000 ist für Enterprise-Workloads ausgelegt und kombiniert Block- und File-Storage auf einer einheitlichen Plattform. Compute- und Kapazitätsressourcen können innerhalb der Architektur unabhängig voneinander skaliert werden. Dadurch lässt sich die Plattform an wachsende Performance- und Kapazitätsanforderungen anpassen.
Die HPE Alletra Storage 5000 ist als hybrider Datenspeicher für gemischte primäre und sekundäre Workloads positioniert. Sie eignet sich damit für Umgebungen, in denen Kosten, Kapazität und Performance gemeinsam optimiert werden sollen.
Die HPE Alletra Storage MP X10000 ergänzt das Portfolio um skalierbaren Object-Storage. Solche Systeme sind insbesondere für sehr große Datenbestände, Analytics, KI-nahe Datenplattformen und S3-orientierte Anwendungen interessant.
Die Wahl der richtigen Host-Anbindung hängt von vorhandener Infrastruktur, Anzahl der Server, Performance-Anforderungen und gewünschter Skalierbarkeit ab. Gerade bei HPE MSA lassen sich unterschiedliche Konzepte vergleichsweise klar voneinander trennen.
Fibre Channel eignet sich für hochverfügbare Block-Storage-Umgebungen mit dediziertem Speichernetzwerk. Bei HPE MSA Gen7 stehen je nach Ausführung 16 beziehungsweise 32 Gbit/s Fibre Channel zur Verfügung. Redundante Fabrics und Multipathing ermöglichen einen ausfallsicheren Aufbau.
Weitere Grundlagen: Storage Area Network (SAN) und Fibre Channel.
Mit iSCSI wird Block-Storage über Ethernet bereitgestellt. HPE MSA Gen7 kann je nach Konfiguration mit 10 beziehungsweise 25 Gbit/s Ethernet angebunden werden. Damit lassen sich Storage-Netze auf Basis vorhandener oder dedizierter Ethernet-Infrastruktur aufbauen.
Mehr Informationen: iSCSI – Grundlagen, Aufbau und Performance.
Für kleinere Cluster kann eine direkte SAS-Anbindung interessant sein. Bei der SAS-Variante der MSA Gen7 werden Server redundant direkt an die beiden Storage-Controller angeschlossen. Dadurch kann bei wenigen Hosts auf separate SAN-Switche verzichtet werden.
Weitere Grundlagen: SAS – Serial Attached SCSI.
HPE StoreOnce ist für diskbasierte Datensicherung und schnelle Wiederherstellung ausgelegt. Die Systeme reduzieren den benötigten Backup-Speicher durch Deduplizierung und können in unterschiedliche Backup-Architekturen integriert werden.
Mit HPE StoreOnce Catalyst können unterstützte Backup-Anwendungen Daten direkt in Catalyst Stores schreiben. Abhängig von der Backup-Lösung kann die Deduplizierung auf dem Backup- beziehungsweise Medienserver oder auf dem StoreOnce-System erfolgen. Auch Kopierprozesse zwischen StoreOnce-Systemen können durch die Backup-Anwendung gesteuert werden.
| HPE StoreOnce | Typischer Einsatz | Einordnung |
|---|---|---|
| StoreOnce 3720 | Außenstellen, kleinere Backup-Umgebungen | kompakter Einstieg, ab 18 TB |
| StoreOnce 3760 | mittlere Unternehmen und zentrale Datensicherung | bis 216 TB Kapazität |
| StoreOnce 5720 | größere Unternehmensumgebungen | bis 576 TB und bis 70 TB/h |
| StoreOnce 7700 | große Rechenzentren und sehr hohe Backup-Lasten | bis 300 TB/h |
Die Herstellerangaben zu Kapazität und Durchsatz beziehen sich auf die jeweils vorgesehenen Maximalkonfigurationen beziehungsweise HPE-Angaben. Die tatsächlich erreichbare Backup-Leistung hängt unter anderem von Datenstruktur, Deduplizierungsgrad, Netzwerk, Backup-Software und Parallelität ab.
Tape ist weiterhin eine wichtige Komponente für langfristige Datensicherung und Archivierung. HPE bietet LTO-Laufwerke, LTO-Medien sowie automatisierte Tape Libraries für unterschiedliche Größenordnungen.
| HPE Tape-System | Klasse | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| HPE Storage MSL2024 | kompakt / 2 HE | kleinere automatisierte Backup- und Archivierungsumgebungen |
| HPE Storage MSL3040 | modular / skalierbar | 40 bis 640 Slots, bis zu 48 Laufwerke, wachsende Backup- und Archivumgebungen |
| HPE Storage MSL6480 | Midrange / Enterprise | 80 bis 560 Slots, bis zu 42 Laufwerke, größere zentralisierte Tape-Infrastrukturen |
| HPE LTO Ultrium | Laufwerke und Medien | Backup, Langzeitarchivierung, WORM und Offline-Kopien |
Mit LTO-10 stehen Medien mit 30 TB nativer Kapazität beziehungsweise 75 TB bei angenommener 2,5:1-Komprimierung zur Verfügung. Für konkrete Tape-Library-Projekte sollte die aktuelle Freigabe des gewünschten Laufwerks, der Library, der Firmware und der Backup-Software gemeinsam geprüft werden.
HPE MSL-Libraries unterstützen je nach Modell und Ausstattung Funktionen wie Hardwareverschlüsselung, WORM, Partitionierung und Remote-Management. Neuere Ausstattungen ergänzen zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie geschützte Vault-Bereiche und Multifaktor-Authentifizierung.
Ausgeworfene LTO-Medien können physisch vom produktiven Netzwerk getrennt und an einem anderen Standort aufbewahrt werden. Damit ist Tape eine geeignete Technologie für eine zusätzliche Offline-Kopie innerhalb einer 3-2-1-1-0-Backup-Strategie.
Tape ersetzt dabei keinen schnellen Backup-Storage. In vielen Umgebungen ist eine Kombination aus schnellem Disk-Backup, zusätzlicher Replikation oder Object Storage sowie LTO für längere Aufbewahrungszeiten und einen physischen Air Gap sinnvoll.
Ausführliche Informationen finden Sie unter Bandtechnologien und LTO.
Zum HPE-Infrastrukturportfolio gehören außerdem HPE ProLiant Server. Sie können als Virtualisierungshosts, Datenbankserver, Backup-Server, Management-Systeme oder als Bestandteil softwaredefinierter und hyperkonvergenter Infrastrukturen eingesetzt werden.
In Verbindung mit HPE MSA lässt sich beispielsweise ein klassischer Virtualisierungs-Cluster mit zentralem Shared Storage aufbauen. Je nach Umgebung kommen VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Proxmox VE oder andere unterstützte Betriebssystem- und Virtualisierungsplattformen infrage.
Bei der Planung sollten CPU, RAM, lokale Boot-Medien, Netzwerkadapter, Fibre-Channel-HBAs oder SAS-HBAs sowie die Redundanz der gesamten Datenpfade gemeinsam mit dem Storage betrachtet werden.
Eine belastbare Cyber-Resilience-Strategie besteht aus mehreren Schutzebenen. Produktiver Storage, Snapshots, Replikation, deduplizierender Backup-Storage und Offline-Kopien erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben.
Ein Snapshot auf dem Produktivsystem ersetzt deshalb kein vollständiges Backup. Für eine belastbare Lösung müssen Recovery-Ziele, Aufbewahrungsfristen, Schutz vor Manipulation und regelmäßige Wiederherstellungstests gemeinsam geplant werden.
Bei der Auswahl einer HPE-Lösung sollte nicht ausschließlich die benötigte Speicherkapazität betrachtet werden. Für eine zuverlässige und wirtschaftliche Infrastruktur müssen mehrere Faktoren zusammen bewertet werden.
Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei der Planung und Integration von HPE Storage-, Server- und Backup-Lösungen.
Abhängig vom Projekt gehören dazu beispielsweise:
Weitere Informationen zu unseren Leistungen finden Sie unter Storage- und Backup-Beratung.
Stor IT Back berät Unternehmen zu HPE Storage-, Server- und Backup-Lösungen. Dazu gehören insbesondere HPE MSA Storage, Lösungen aus dem HPE Alletra-Portfolio, HPE StoreOnce, HPE ProLiant sowie HPE LTO Tape und MSL Tape Libraries. Die konkrete Auswahl erfolgt passend zu Kapazität, Performance, Verfügbarkeit und vorhandener Infrastruktur.
HPE MSA Gen7 ist eine Familie redundanter Shared-Storage-Systeme für kleinere und mittlere Unternehmen. Die Systeme können mit SSDs und Festplatten ausgestattet und abhängig vom Controller über Fibre Channel, iSCSI oder SAS angebunden werden.
Die HPE MSA 2070 ist die flexibel konfigurierbare Basis der aktuellen MSA-Generation. Die MSA 2072 enthält in typischen Konfigurationen zusätzliche Datenservices sowie zwei 1,92-TB-SSDs. Welche Variante wirtschaftlicher ist, hängt von der geplanten All-Flash-, Hybrid- oder HDD-Konfiguration und den benötigten Software-Funktionen ab.
Abhängig von der gewählten Controller-Variante kann die HPE MSA Gen7 über 16/32 Gbit/s Fibre Channel, 10/25 Gbit/s iSCSI oder 12 Gbit/s SAS angebunden werden. Fibre Channel und iSCSI eignen sich für SAN-Umgebungen, SAS besonders für kleinere direkt angebundene Cluster.
HPE Alletra Storage ist eine Produktfamilie für moderne Datenspeicherung. Dazu gehören unter anderem die HPE Alletra Storage MP B10000 für Enterprise Block- und File-Storage, die HPE Alletra Storage 5000 für Hybrid-Storage sowie die HPE Alletra Storage MP X10000 für skalierbaren Object-Storage.
HPE StoreOnce ist eine Plattform für diskbasierte Datensicherung mit Deduplizierung. StoreOnce Catalyst ermöglicht unterstützten Backup-Anwendungen eine integrierte Sicherung und Kopiersteuerung. Die aktuelle Gen5-Familie umfasst unter anderem StoreOnce 3720, 3760, 5720 und 7700.
Zum HPE Tape-Portfolio gehören unter anderem die kompakte HPE Storage MSL2024, die modular skalierbare HPE Storage MSL3040 und die größere HPE Storage MSL6480. Hinzu kommen HPE LTO Ultrium Laufwerke und Medien für Backup und Langzeitarchivierung.
Eine LTO-10-Cartridge bietet 30 TB native Kapazität beziehungsweise 75 TB bei angenommener 2,5:1-Komprimierung. Die tatsächlich erzielbare Komprimierung hängt stark von den zu sichernden Daten ab.
Ja. Ausgeworfene LTO-Medien können als physisch getrennte Offline-Kopie verwendet und zusätzlich an einem anderen Standort gelagert werden. Damit eignet sich Tape sehr gut als zusätzliche Sicherungsebene innerhalb einer 3-2-1-1-0-Strategie.
Ja. Stor IT Back unterstützt bei Auswahl, Dimensionierung, Konfiguration und Integration von HPE Storage-, Server- und Backup-Lösungen. Dabei werden unter anderem Performance, Kapazität, SAN-Design, Multipathing, Virtualisierung, Backup, Erweiterbarkeit und Wiederherstellungsanforderungen berücksichtigt.








