Storage. Backup. Virtualisierung.
Arcserve entwickelt Lösungen für Datensicherung, Wiederherstellung, Disaster Recovery und Cyber Resilience. Mit Arcserve Unified Data Protection (UDP 11) lassen sich physische, virtuelle und hybride IT-Umgebungen sowie Cloud-Workloads über eine zentrale Data-Protection-Plattform schützen. Für klassische und heterogene Backup-Infrastrukturen sowie die Sicherung auf Band steht zusätzlich Arcserve Backup 19.0 zur Verfügung.
Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei der Auswahl und Planung geeigneter Arcserve-Lösungen. Dabei betrachten wir nicht nur die Backup-Software, sondern die komplette Backup- und Recovery-Architektur: zu sichernde Server und Anwendungen, Virtualisierungsplattformen, Backup-Speicher, Tape-Libraries, Cloud-Ziele, Aufbewahrungszeiten sowie die Anforderungen an RPO, RTO und Disaster Recovery.
Mit Arcserve UDP 11 können unter anderem virtuelle Umgebungen mit VMware, Microsoft Hyper-V, Nutanix AHV und Proxmox VE in eine gemeinsame Strategie für Backup und Wiederherstellung eingebunden werden. Dadurch eignet sich Arcserve insbesondere auch für Unternehmen, die verschiedene Hypervisor-Plattformen parallel betreiben oder ihre Virtualisierungsstrategie verändern.
Arcserve deckt unterschiedliche Anforderungen an Backup, Recovery und Datenresilienz ab. Für Unternehmensumgebungen sind insbesondere folgende Bereiche relevant:
Arcserve Unified Data Protection 11 ist die zentrale Data-Resilience-Plattform von Arcserve. Sie kombiniert Funktionen für Backup, Wiederherstellung und Disaster Recovery in einer gemeinsamen Architektur und soll dadurch die Verwaltung unterschiedlicher Sicherungsanforderungen vereinfachen.
UDP kann lokale Rechenzentren, Außenstellen, virtuelle Systeme, physische Server und Cloud-Ressourcen in ein gemeinsames Datensicherungskonzept integrieren. Zentrale Wiederherstellungspunkte ermöglichen dabei die Wiederherstellung einzelner Dateien und Anwendungen bis hin zur Wiederherstellung vollständiger Systeme.
Entscheidend für die Planung ist nicht allein, ob ein Backup erfolgreich abgeschlossen wurde. Eine belastbare Backup-Strategie muss auch sicherstellen, dass die gesicherten Daten innerhalb der geforderten Zeit tatsächlich wiederhergestellt werden können. Deshalb sollten Backup, Restore-Tests, RPO, RTO und Disaster Recovery gemeinsam geplant werden.
Mit UDP 11 erweitert Arcserve die Unterstützung von Virtualisierungsplattformen um Proxmox VE. Virtuelle Maschinen auf Proxmox können agentenlos gesichert und wiederhergestellt werden. Damit lässt sich Proxmox in eine übergreifende Backup-Infrastruktur einbinden, ohne für jede Virtualisierungsplattform zwangsläufig eine getrennte Datensicherungslösung betreiben zu müssen.
Das ist insbesondere für Unternehmen interessant, die beispielsweise VMware und Proxmox oder Hyper-V und Proxmox parallel einsetzen beziehungsweise schrittweise von einer Virtualisierungsplattform auf eine andere wechseln. Die Sicherungsstrategie kann dadurch unabhängig von einer einzelnen Hypervisor-Plattform geplant werden.
Vor der Einführung sollte geprüft werden, welche Funktionen für die verwendete Proxmox-Version, die vorhandenen Gastbetriebssysteme und die gewünschte Wiederherstellungsart unterstützt werden. Zusätzlich sind Storage-Architektur, Netzwerkanbindung, Backup-Fenster und die geplante Aufbewahrungsdauer zu berücksichtigen.
Weitere Informationen zum Einsatz von Proxmox finden Sie in unserem Bereich Proxmox VE im Unternehmen . Zusätzlich bieten wir Schulungen zu Proxmox VE und Proxmox Backup Server sowie Proxmox-Praxisworkshops an.
Arcserve Backup 19.0 ist eine klassische Backup- und Storage-Management-Lösung für verteilte und heterogene IT-Umgebungen. Eine besondere Stärke liegt weiterhin bei der Integration von Tape-Laufwerken und Tape-Libraries.
Bandtechnologie spielt trotz moderner Disk- und Cloud-Backups weiterhin eine wichtige Rolle bei der langfristigen Datensicherung. LTO-Medien können beispielsweise außerhalb der produktiven IT-Infrastruktur aufbewahrt werden und eignen sich damit auch für Backup-Konzepte, bei denen eine physisch getrennte oder offline gelagerte Sicherungskopie vorgesehen ist.
Arcserve Backup kann außerdem mit Arcserve UDP kombiniert werden. Über die Tape-Integration lassen sich UDP-Sicherungssitzungen auf Medien übertragen, die von Arcserve Backup verwaltet werden. Dadurch können moderne diskbasierte Sicherungen mit einer zusätzlichen langfristigen Bandsicherung kombiniert werden.
Weitere technische Informationen zu LTO, Bandmedien, Verschlüsselung, WORM und Tape-Libraries finden Sie auf unserer Seite Bandtechnologien und LTO.
Arcserve UDP und Arcserve Backup haben unterschiedliche Schwerpunkte und können sich in einer Backup-Infrastruktur ergänzen.
| Bereich | Arcserve UDP 11 | Arcserve Backup 19.0 |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | Data Resilience, Backup, Recovery und Disaster Recovery | Klassisches Backup und Storage Management |
| Virtualisierung | Starker Fokus auf virtuelle und hybride Umgebungen | Unterstützung virtueller Systeme, Schwerpunkt auf klassischer Backup-Infrastruktur |
| Proxmox VE | Agentenlose VM-Sicherung mit UDP 11 | Nicht der primäre Einsatzbereich |
| VMware / Hyper-V | Ja | Ja, je nach Einsatzszenario und Agent/Option |
| Nutanix AHV | Ja | Nicht der primäre Einsatzbereich |
| Tape | Integration in Verbindung mit Arcserve Backup möglich | Umfassender Schwerpunkt auf Tape und Tape-Libraries |
| Disaster Recovery | Umfangreiche DR- und Recovery-Funktionen | Disaster-Recovery-Optionen für klassische Backup-Umgebungen |
| Cloud | Integration in hybride und Cloud-basierte Backup-Konzepte | Je nach Architektur und eingesetzten Optionen |
Welche Variante besser geeignet ist, hängt daher vom konkreten Einsatzgebiet ab. In einer modernen virtualisierten Infrastruktur ist Arcserve UDP häufig die zentrale Plattform. Besteht ein wesentlicher Teil der Datensicherung aus klassischen Tape- oder heterogenen Backup-Anforderungen, kann Arcserve Backup eine wichtige Ergänzung oder die passende Hauptlösung darstellen.
Ein modernes Backup-Konzept muss nicht nur vor Hardware-Ausfällen, versehentlich gelöschten Dateien oder Softwarefehlern schützen. Ransomware und andere Cyberangriffe können gezielt versuchen, produktive Daten und gleichzeitig die zugehörigen Backup-Systeme zu kompromittieren.
Arcserve erweitert deshalb klassische Backup- und Recovery-Funktionen um Mechanismen für Cyber Resilience. Dazu gehören abhängig von Produkt, Version und Lizenzierung unter anderem Funktionen zur Erkennung auffälliger Datenveränderungen, Recovery-Validierung und die Integration unveränderbarer Backup-Speicher.
Technische Funktionen einer Backup-Software ersetzen jedoch kein durchgängiges Sicherheitskonzept. Stor IT Back empfiehlt, Sicherungsumgebungen nach Möglichkeit so aufzubauen, dass mindestens eine Backup-Kopie logisch oder physisch von der produktiven Umgebung getrennt ist.
Ein bewährter Ansatz hierfür ist beispielsweise die Planung einer mehrstufigen Backup- und Recovery-Strategie mit unterschiedlichen Speichermedien und Wiederherstellungswegen.
Ein Backup allein garantiert noch keine schnelle Wiederherstellung. Für geschäftskritische Anwendungen sollte deshalb bereits vor einem Ausfall festgelegt werden, in welcher Reihenfolge Server und Dienste wiederhergestellt werden müssen und welche Abhängigkeiten zwischen den Systemen bestehen.
Arcserve UDP 11 erweitert hierfür die Möglichkeiten zur Orchestrierung von Disaster-Recovery-Abläufen. Wiederherstellungsprozesse können dadurch strukturierter geplant, getestet und dokumentiert werden. Dies ist besonders relevant, wenn mehrere voneinander abhängige Systeme nach einem größeren Ausfall oder Cyberangriff wieder in Betrieb genommen werden müssen.
Bei der Planung sollten insbesondere zwei Kennzahlen definiert werden: Das Recovery Point Objective (RPO) beschreibt, wie viel Datenverlust maximal akzeptiert werden kann. Das Recovery Time Objective (RTO) beschreibt, innerhalb welcher Zeit ein System oder Dienst wieder verfügbar sein muss.
Diese Anforderungen bestimmen unter anderem Backup-Intervalle, Replikationsverfahren, Backup-Ziele, Netzwerkbandbreite, Speicherkapazität und die benötigte Recovery-Infrastruktur.
Für Arcserve UDP stehen unterschiedliche Lizenzierungsmodelle zur Verfügung. Je nach Umgebung kann beispielsweise die Anzahl der Systeme, die Anzahl der CPU-Sockets oder die zu sichernde Datenmenge für die Lizenzierung relevant sein.
Zu den möglichen Modellen gehören unter anderem:
Welches Modell wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt stark von der jeweiligen Infrastruktur ab. Bei vielen virtuellen Maschinen auf wenigen Hosts kann beispielsweise ein anderes Modell interessant sein als bei wenigen Servern mit großen Datenmengen.
Stor IT Back unterstützt bei der Ermittlung der benötigten Lizenzen und kann die Varianten anhand der vorhandenen Infrastruktur vergleichen.
Bei einer Backup-Lösung sollte die Auswahl der Software erst erfolgen, nachdem die Anforderungen an Datensicherung und Wiederherstellung festgelegt wurden. Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei der technischen Planung von Arcserve-Umgebungen und bei der Auswahl geeigneter Produkte und Lizenzmodelle.
Typische Fragestellungen sind beispielsweise:
Auf Basis dieser Anforderungen kann eine Backup-Infrastruktur geplant werden, bei der Software, Backup-Storage, Netzwerk, Tape und gegebenenfalls Cloud-Dienste aufeinander abgestimmt sind.
Arcserve gehört zu den langjährig etablierten Namen im Bereich der Unternehmensdatensicherung. Die Wurzeln der Software reichen bis zu Cheyenne Software zurück.
1983
Gründung von Cheyenne Software, Inc. Das Unternehmen entwickelte
Softwarelösungen für den damals wachsenden LAN-Markt.
1988
Mit NetBack wurde eine frühe Lösung zur Sicherung und Speicherung
von Daten vorgestellt.
1990
ARCserve BACKUP wurde eingeführt und entwickelte sich zu einem
wichtigen Produkt für die Datensicherung in Unternehmensumgebungen.
1996
CA Technologies übernahm Cheyenne Software und damit auch die
ARCserve-Produktfamilie.
2014
Arcserve Unified Data Protection (UDP) wurde vorgestellt.
Im selben Jahr wurde die Arcserve-Produktlinie als eigenständiges
Unternehmen aus CA Technologies ausgegliedert.
2015
Arcserve erweiterte das Portfolio unter anderem um UDP Appliances
sowie zusätzliche Cloud-Datenschutzfunktionen.
2017
Durch weitere Produktentwicklungen und Übernahmen wurde das Portfolio
unter anderem um zusätzliche Cloud-, BaaS- und DRaaS-Funktionen erweitert.
2021
Arcserve und StorageCraft schlossen ihre Fusion ab.
Produkte und Technologien von StorageCraft wurden anschließend
schrittweise Teil des Arcserve-Portfolios.
2024
Arcserve stellte Unified Data Protection 10 als neue Generation
seiner Data-Protection-Plattform vor.
2025
Das Portfolio wurde unter anderem um zusätzliche Cyber-Resilience-
und unveränderbare Speicherfunktionen erweitert.
2026
Mit Arcserve UDP 11 wurde die Plattform unter anderem
um erweiterten Multi-Hypervisor-Support, agentenlosen Proxmox-Schutz,
modernisierte Management-Funktionen und neue Möglichkeiten für
orchestriertes Disaster Recovery ergänzt.
Arcserve Unified Data Protection 11, kurz UDP 11, ist eine Plattform für Backup, Wiederherstellung und Data Resilience. Sie schützt physische, virtuelle, Cloud- und hybride IT-Umgebungen und stellt Backup- und Recovery-Funktionen zentral über eine gemeinsame Management-Plattform bereit.
Ja. Arcserve UDP 11 unterstützt die agentenlose Sicherung und Wiederherstellung virtueller Maschinen unter Proxmox VE. Damit kann Proxmox neben VMware, Microsoft Hyper-V und Nutanix AHV in eine übergreifende Backup-Strategie integriert werden.
Arcserve UDP ist die zentrale Plattform für moderne Data-Protection- und Disaster-Recovery-Szenarien in physischen, virtuellen, hybriden und Cloud-Umgebungen. Arcserve Backup 19.0 ist besonders für klassische heterogene Backup-Infrastrukturen und die Sicherung auf Tape ausgelegt. Beide Lösungen können sich bei entsprechenden Anforderungen ergänzen.
Ja. Arcserve Backup unterstützt Tape-Laufwerke und Tape-Libraries. Damit eignet sich die Software für klassische Bandbibliotheken, langfristige Aufbewahrung und mehrstufige Disk-to-Disk-to-Tape-Konzepte. Über die Tape-Integration können außerdem Sicherungen aus Arcserve UDP auf durch Arcserve Backup verwaltete Medien übertragen werden.
Arcserve UDP 11 unterstützt verschiedene Hypervisor-Plattformen. Dazu gehören unter anderem VMware, Microsoft Hyper-V, Nutanix AHV und Proxmox VE. Welche Funktionen für einen konkreten Hypervisor, eine Version und einen Workload verfügbar sind, sollte vor der Implementierung anhand der jeweils aktuellen Kompatibilitätsmatrix geprüft werden.
Arcserve kombiniert Backup und Recovery mit zusätzlichen Funktionen für Cyber Resilience. Je nach eingesetztem Produkt und Lizenzmodell stehen unter anderem Anomalieerkennung, Wiederherstellungstests und die Integration unveränderbarer Backup-Speicher zur Verfügung. Für einen wirksamen Schutz sollte zusätzlich mindestens eine Sicherungskopie logisch oder physisch von den Produktionssystemen getrennt werden.
Arcserve UDP kann mit unterschiedlichen Lizenzierungsmodellen eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem kapazitätsbasierte, instanzbasierte und socketbasierte Lizenzmodelle. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von der Anzahl der Server und virtuellen Maschinen, der Datenmenge, der eingesetzten Virtualisierungsplattform und den benötigten Funktionen ab.
Ja. Stor IT Back unterstützt Unternehmen bei Auswahl, Planung und Beschaffung geeigneter Arcserve-Lösungen. Dabei können vorhandene Server, Virtualisierungsplattformen, Backup-Ziele, Tape-Infrastrukturen, Aufbewahrungszeiten, Wiederherstellungsanforderungen und Lizenzmodelle berücksichtigt werden.




