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Stor IT Back - Ihr Speicherspezialist

LANfree Backup V1.3 (c) Stor IT Back 2009

Einführung LANfree Backup

Wichtig ist für die Datensicherung von vielen Servern, dass sie zentral durchgeführt und überwacht wird. Backup über LANEs spart Kosten und erhöht die Sicherheit. Diese zentralisierte Sicherung bedeutete vor "LAN-free" immer den Transport aller Daten über das LAN zum Backup-Server. Dieser schreibt die Daten auf die Tapes, verwaltet die Sicherungen und steuert die Library.
Eine Zentralisierung ist hiermit erreicht, jedoch wird das LAN während eines Backup- oder Recover-Vorganges stark belastet. Die Antwortzeiten der Online-Anwendungen im Netz werden verlängert, bei starken Belastungen kann es zum Abbruch von Transaktionen kommen. Viele Anwender reagieren darauf mit dem Aufbau eines eigenen Backup- und Recovery-Netzes. Also die strikte Trennung von Client-Daten und Backup-Daten. Trotzdem ist in jedem Fall die Übertragungsgeschwindigkeit durch das Netzwerk begrenzt. Bei FastEthernet sind dies ca. 10 MB/s an Nutzdaten, bei Gigabit 40 MB/s. Moderne Bandtechnologien nutzen Transfergeschwindigkeiten von über 100 MB/s, selbst DLT8000 liegt schon bei 6 MB/s. Neben dem reinen Flaschenhals Netzwerk kommt noch die Start-Stop-Problematik der Bandlaufwerke hinzu.
Reicht der Datenstrom nicht aus, so muss das Bandlaufwerk abbremsen, rückspulen und wieder starten. Dies ist eine sehr starke Belastung für Laufwerk und Bandmaterial und das unter Umständen mehrfach in der Minute. Die Laufzeit der Sicherung explodiert, obwohl eigentlich das reine Backup schneller gehen müsste. Unrealistisch lange Backup-Laufzeiten deuten also meist auf die Start-Stop-Problematik hin. Dies sollte schnell behoben werden, da es eine große Belastung für das Laufwerk und die Bänder ist.


Backup über Fibre Channel

Die Theorie der Verbesserung ist sehr einfach, die Tape-Library wird mit allen Servern verbunden. LAN free BackupDies lässt sich sehr einfach über Fibre Channel lösen, alle Server und die Library werden über einen FC-Switch verbunden. Jetzt können die Server direkt über Fibre Channel auf das Bandlaufwerk zugreifen. Wichtig ist die Koordinierung, es könnten ja sonst alle zur gleichen Zeit auf das gleiche Band schreiben. Dies muss die Backup-Software übernehmen. Einer dieser Server wird zum Backup-Server bestimmt und steuert die Library und übernimmt die Verwaltung der Sicherungen für alle andere. Natürlich kann der Backup-Server weiterhin andere Server, die nicht in das SAN integriert sind, über das LAN sichern.
Die Voraussetzung für LAN-free Backup ist also ein SAN. Zusätzlich werden bestimmte Versionen der Backup-Software benötigt. Diese stellen den reibungslosen Betrieb sicher. Diese Lizenzen sind meist wesentlich teurer als Netzwerk-Clients, sie können ja auch viel mehr und bieten einen zusätzlichen Mehrwert.

Es können auch Libraries mit SCSI-Anschluss in das SAN integriert werden. Eine SCSI-to-Fibre Channel-Bridge sorgt für die Signalumsetzung.

Sind die Backup-Fenster nicht mehr ausreichend, so kann es durchaus sinnvoll sein, auch alleine für das Backup ein SAN anzuschaffen. Um das Ganze jedoch finanziell besser tragbar zu machen, sollte auch über einen zentralisierten Speicherplatz im SAN nachgedacht werden.


Disk-to-Disk - LANfree

Eine Datensicherung auf Festplattensysteme wird immer häufiger benötigt. Sie erhöht die Performance und stellt viele logische Bandlaufwerke zur Verfügung. Diese Systeme werden auch für die LANfree-Sicherung angeboten. Es sind RAID-Systeme mit einem integrierten Rechner, der Laufwerke und Bänder emuliert. Meist sind diese Systeme zu bekannten Libraries kompatibel, so dass sie ohne Probleme in bestehende Backup-Umgebungen integriert werden können.
Die reine Disk-to-Disk Sicherung auf Festplatten ist im LANfree-Bereich nicht so einfach möglich, da in diesem Fall mehrere Server auf einen Speicherbereich schreibend zugreifen müssen. Dafür wird dann ein SAN-Filesystem benötigt, welches die konkurrierenden Schreibzugriffe regelt. Aber auch dafür haben einige Backup-Software-Herstellungen Lösungen entwickelt.

LANfree über iSCSI

Die Anbindung über Fibre Channel ist nicht die einzige Möglichkeit zur LANfree-Sicherung. Viele Library-Hersteller bieten auch iSCSI-Karten für ihre Produkte an. Damit kann eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Netzwerkbackup erreicht werden, obwohl in beiden Fällen das LAN genutzt wird. Auch in diesem Fall greifen mehrere Server über iSCSI auf die Library zu und können direkt schreiben und lesen.

Sollten Sie weitere Informationen zum Thema Backup benötigen, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

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