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Netzwerk Backup V1.3 (c) Stor IT Back 2016


Netzwerk Backup / LAN Backup - die traditionelle Datensicherung

Sollen mehrere Server gesichert werden, so benötigt entweder jeder Server sein eigenes Bandlaufwerk, oder alle werden zentral über einen Backupserver gesichert. Backup über LAN Diese Methode wird Netzwerk Backup genannt, die traditionelle Datensicherung. Vorteil dieses Verfahrens ist nicht nur die eingesparte Bandlaufwerkshardware, sondern vielmehr der Gewinn durch zusätzliche Sicherheit und Einsparung an Administrationskosten beim Backup. Alle Server werden zentral verwaltet, ein fehlendes Backup wird leichter festgestellt und ein Restore kann zentral durchgeführt werden. Dies schlägt sich auch im Arbeitsaufwand der Administratoren nieder.
Bei einem zentralen Netzwerkbackup sollte eine Automatisierung des Ablaufes vorgenommen werden. Es wird weniger Personal für das Handling benötigt und die Vorgänge können in der Nacht oder am Wochenende durchgeführt werden.
Der allgemeine Aufbau eines Netzwerkbackup ist aus der nebenstehenden Skizze ersichtlich.
Neben der Einsparung an Ressourcen sind auch ganz neue Möglichkeiten zur Sicherung gegeben. So kann zum Beispiel zuerst auf die Festplatte des Backup-Servers gesichert werden, später dann von dieser Festplatte auf das angeschlossene Bandlaufwerk. Damit kann die Datensicherung wesentlich schneller durchgeführt werden, das kostbare Backupfenster wird geschont, da der Transfer auf eine Platte meist sehr viel performanter ist.
Weiterhin kann der Backup-Server in einem zweiten Brandabschnitt oder Standort aufgestellt werden. Ist die Sicherung auf dem Backupserver angekommen (egal ob auf Festplatte oder Bandlaufwerk), so ist die erste Vorsorge für den Katastrophen-Fall getroffen.


Backup-Software

Eine wichtige Bedeutung kommt beim Netzwerkbackup der Backupsoftware zu. Hierbei wird zwischen der Server-Software und den Backupclients unterschieden. Nicht jede Software unterstützt jedes Betriebssystem. Es gibt hier besonders Einschränkungen bei der Server-Software, aber auch bei Clients wird nicht jedes Betriebssystem unterstützt. In heterogenen IT-Landschaften sollte deshalb immer auf die namhaften Hersteller mit großer Unterstützung zurückgegriffen werden, man weiß ja nie, welches Betriebssystem noch ins Haus kommt. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede der einzelnen Hersteller auf und beraten Sie zur Auswahl des geeigneten Produktes. Auch die Bedienung der Software ist sehr wichtig, je einfacher und übersichtlicher, desto sicherer ist der Betrieb zu gewährleisten.

Backup-Hardware - Server

In kleineren Umgebungen ist die Auswahl der Serverhardware primär vom Betriebssystem abhängig. Jedoch wird bei steigendem Datenvolumen auch Prozessorleistung und Memory immer wichtiger. Müssen die Daten komprimiert oder umfangreiche Suchfunktionen durchgeführt werden, so steigen die Anforderungen immer weiter. Zusätzliche Aufrüstungen können durch Netzwerkkarten und SCSI-Adapter vorgenommen werden. Es kann zum Beispiel ein eigenes LAN für Backupfunktionen aufgebaut werden oder eine zusätzliche Tape-Library angeschlossen werden. Ab einem bestimmten Transfervolumen wird aber ein PCIe-Bus nicht mehr ausreichen, es muss ein weiterer Server angeschafft werden.
Eine Besonderheit sind virtuelle Backup-Server, also der Server als eine virtuelle Maschine. Ein klar ersichtlicher Nachteil ist die zusätzliche IO-Belastung durch die Backup-Daten. Im schlimmsten Fall gehen doppelt so viele Daten durch den Hypervisor und das auch noch zur gleichen Zeit. Was auch zu beachten ist: Wie bekommt man die Tape-Library an die virtuelle Maschine angeschlossen? Die Type-Library hat SAS oder Fibre Channel Schnittstellen und diese müssen direkt in die VM geleitet werden (als RAW Device). Das ist meist nicht so einfach (wenn überhaupt) möglich. Alternativ kann auch iSCSI eingesetzt werden, jedoch benötigt die Library dann einen iSCSI auf SAS Router.

Den richtigen Server für Ihre Anforderungen bestimmen wir durch eine IST-Analyse, wenden Sie sich an uns.

Backup-Hardware - Library

Die Library muss dem Daten- und Transfervolumen angepasst werden. Diese Größen richten sich nach dem Volumen Ihrer aktiven Daten und dem Backupfenster. Hieraus lassen sich mit Hilfe Ihrer aktuellen Anforderungen und einer Hochrechnung über Statistiken die Basisdaten errechnen und die passende Hardware auswählen. Aber eine klassische Tape-Library ist nicht die einzige Sicherungshardware. Auch Festplatten sind beim Disk-to-Disk-Backup eine passende Backup-Hardware. Eine Erweiterung sind Libraries, die statt auf Bänder auf Festplatten sichern. Von außen, für die Backupsoftware, wie eine klassische Tape-Library und gesichert wird auf schnelle Festplatten. Der große Vorteil sind viele Laufwerke (und damit viele Backup-Streams parallel), bei geringen Kosten. Eine ideale Kombination zur Tape-Library sind Festplatten zur schnellen Sicherung und das Band für große Datenmengen und externe Auslagerungen.

Vorteile / Nachteile des Netzwerk Backups

Der wichtigste Vorteil ist die zentrale Datensicherung aller Server eines Unternehmens. Hiermit wird die Überwachung und Administration des Backup-Vorganges erleichtert. Es sind zentrale Logs und Auswertungsmöglichkeiten vorhanden, so dass fehlerhafte Vorgänge sofort erkannt werden können. Auch ist mit dieser Funktion eine "Gewaltenteilung" in der Datenhaltung möglich. Ist System- und Backupadministrator nicht die gleiche Person, so können rechtliche Vorgaben verbessert eingehalten werden.
Die Nachteile kommen erst bei großen Datenmengen zum Vorschein. Da alle Daten über das LAN transportiert werden müssen, können die Antwortzeiten für Anwender während der Backupzeiten stark ansteigen. Es kann sogar zu Abbrüchen in Transaktionen kommen. Das LAN wird dann zum Nadelöhr und das Backupfenster reicht nicht mehr aus.

Möchten Sie weiter zu den Vor- und Nachteilen der einzelnen Backupverfahren informiert werden, so wenden Sie sich an uns.


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