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Infortrend
EonStor ESVA-F20 und -F60 8 GBit/s Fibre - to - SAS bzw. SATA RAID-System Virtualisierung, Replikation / Erweiterbar bis 1344 Festplatten Skalierung der Performance und der Kapazität F20 mit SATA / F60 mit SAS Platten Storage Pooling, Thin-Provisioning, verteiltes Loadbalancing |
Preis auf Anfrage |
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Die ESVA (Enterprise Scalable Virtualized Architecture) ist
die neue Enterprise-Serie von Infortrend. Infortrend bietet mit der ESVA Serie
eine Vielzahl von Enterprise Features an, die viele Problemstellungen
lösen können. Eine große Menge von Festplatten können auch
andere Systeme verwalten, jedoch ist dort immer nur ein Controller für
alle Festplatten zuständig. Die Performance wird an ihre Grenzen stoßen,
wenn immer mehr Festplatten stark belastet werden. Anders bei der ESVA Serie
von Infortrend: Ist die Performance nicht mehr ausreichend, so wird einfach
ein neues Grundgerät in den Storage-Pool integriert, die Speicherbereiche
können direkt über das neue System im Pool weiter ausgebaut werden.
Es erhöht sich zusätzlich auch die Performance durch das neue Grundgerät
mit eigenem Controller und eigenem Anschluss zum SAN. Damit lassen sich enorme
1344 Festplatten pro Pool verwalten. Im Endausbau sind 12 Grundgeräte
mit 24 RAID-Controllern und einer Gesamtbandbreite zum SAN von 38.400
MB/s möglich.
Weiterhin bieten die Systeme auch Thin-Provisioning an. Beim
Thin-Provisioning wird dem Server mehr Speicherplatz vorgegeben, als auf den
Platten eigentlich zur Verfügung steht. Es wird aber nur der Speicherplatz
belegt, der auch wirklich auf dem Server aktuell benötigt wird. Das hat
den großen Vorteil, dass Plattenplatzprobleme auf Servern der Vergangenheit
angehören. Auch muss beim Start einer neuen Applikation nicht der benötigte
Speicherplatz vorbelegt werden, die Applikation nimmt sich einfach den Speicherplatz
den sie braucht. Nie wieder Platzverschwendung oder Erweiterungen durch umkopieren
oder verlagern.
Das System bietet auch eine remote Replikation an. Hierbei
können die Grundsysteme in unterschiedlichen Brandabschnitten stehen, es
entsteht sich ein hochverfügbarer Speicherpool.
Diese ganzen Storage-Virtualisierungsfeatures sind direkt in
den ESVA Systemen verfügbar. Sie benötigen keine zusätzlichen
Server oder Software. Ein System, eine Überwachung, eine Administration.
| Festplatten: | 16 x 300 GB SAS-Festplatten / 15.000 Umdr./min |
| oder 16 x 450 GB SAS 15k Festplatten | |
| maximal 112 Festplatten pro Grundgerät (inkl. JBODs) | |
| maximal 1344 Festplatten pro Gesamtumgebung (Storage Pool) | |
| Controller: | redundanter RAID-Controller (Hot Swap) |
| Storage Virtualisierung | |
| Cache: | 8 GB pro Grundsystem batteriegepuffert |
| Hostanschluss: | 4 x 8 Gbit Fibre Channel über SFP (pro Grundsystem) |
| Management: | 1 x 10/100 Ethernet und serielle Schnittstelle |
| zentrale Administration über Java-Web-Client | |
| RAID-Level: | 0, 1, 0+1, 5, 6, 50, 60, 10 mit Hot Spare |
| Features: | Storage Pooling über mehrere Grundgeräte |
| Thin-Provisioning, verteiltes Loadbalancing | |
| SnapShots, automatische Datenmigration | |
| optional: Remote Replication, remote Mirroring | |
| Garantie: | 36 Monate Gewährleistung mit Vorabaustausch |
| optional: Wartungsvertrag bis 4 Stunden Reaktionszeit | |
| Zertifizierungen: | VMware ESX, Windows Server 2003, Windows Server 2008 |
| RedHat Enterprise Linux, SUSE Linux Enterprise, SUN Solaris und weitere | |
Datenblatt:
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Infortrend ESVA Serie Datenblatt (dt. / 1 MB) |
| Infortrend ESVA Serie Features (engl. / 520 kB) |

Preis auf Anfrage, Projektkonditionen möglich.
| Festplatten: | 16 x 1 TB SATA-Festplatten / 7.200 Umdr./min |
| maximal 112 Festplatten pro Grundgerät (inkl. JBODs) | |
| maximal 1344 Festplatten pro Gesamtumgebung (Storage Pool) | |
| Controller: | redundanter RAID-Controller (Hot Swap) |
| Storage Virtualisierung | |
| Cache: | 8 GB pro Grundsystem batteriegepuffert |
| Hostanschluss: | 4 x 8 Gbit Fibre Channel über SFP |
| Management: | 1 x 10/100 Ethernet und serielle Schnittstelle |
| zentrale Administration über Java-Web-Client | |
| RAID-Level: | 0, 1, 0+1, 5, 6, 50, 60, 10 mit Hot Spare |
| Features: | Storage Pooling über mehrere Grundgeräte |
| Thin-Provisioning, verteiltes Loadbalancing | |
| SnapShots, automatische Datenmigration | |
| optional: Remote Replication, remote Mirroring | |
| Garantie: | 36 Monate Gewährleistung mit Vorabaustausch |
| optional: Wartungsvertrag bis 4 Stunden Reaktionszeit | |
| Zertifizierungen: | VMware ESX, Windows Server 2003, Windows Server 2008 |
| RedHat Enterprise Linux, SUSE Linux Enterprise, SUN Solaris und weitere | |
Datenblatt:
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Infortrend ESVA Serie Datenblatt (dt. / 1 MB) |
| Infortrend ESVA Serie Features (engl. / 520 kB) |

Preis auf Anfrage, Projektkonditionen möglich.
| Bezeichnung | Feature | Host-Anschluss | Festplatten | Preis |
| Infortrend ESVA F20-1830-A | Standard SW / Service | 4 x 8 Gbit/s | 16 x 1 TB SATA-II | 25.125,00 Euro zzgl. MwSt. |
| Infortrend ESVA F60-1830-B | Standard SW / Service | 4 x 8 Gbit/s | 16 x 300 GB SAS 15k | 29.519,00 Euro zzgl. MwSt. |
| Infortrend ESVA F60-1830-C | Standard SW / Service | 4 x 8 Gbit/s | 16 x 450 GB SAS 15k | auf Anfrage |
| Infortrend ESVA J20-130-A | Standard Service | 4 x SAS-Port | 16 x 1 TB SATA-II | auf Anfrage |
| Infortrend ESVA J60-130-A | Standard Service | 4 x SAS-Port | 16 x 147 GB SAS 15k | auf Anfrage |
| Infortrend ESVA J60-130-B | Standard Service | 4 x SAS-Port | 16 x 300 GB SAS 15k | auf Anfrage |
| Infortrend ESVA J60-130-C | Standard Service | 4 x SAS-Port | 16 x 450 GB SAS 15k | auf Anfrage |
| Infortrend ESVA Software Licence | Mirror / Replication | 7.799,00 Euro zzgl. MwSt. |
Im Preis sind jeweils die benötigten SFPs enthalten, sowie LWL-Patchkabel für den Anschluss an die Fibre Channel Switches. Bei den JBODs sind die Anschlusskabel an die Grundgeräte ebenfalls enthalten.
Alle Systeme werden von uns nach Ihrem Wunsch vorkonfiguriert, die neuste Firmware
ist installiert und Grundeinstellungen sind vorgenommen. Im Falle von RAID-Systemen
sind die Festplatten in den Einschubrahmen verschraubt, der Transport der Festplatten
erfolgt aus Sicherheitsgründen nicht im Grundgerät eingebaut, sondern
in dafür vorgesehenen Transportvorrichtungen. Sie müssen die Festplatten
nur noch ins Grundgerät einschieben. Alle Komponenten sind eindeutig bezeichnet.
Jedes System wird vor der Auslieferung einem mindestens 24 Stunden Dauer-Test
unterzogen. Hierbei werden die Festplatten zweimal komplett beschrieben, der
so genannte DOA (Dead On Arrival, Gerät kommt schon defekt an) kann nahezu
vermieden werden.
Diese Systeme sind für das Enterprise Segment entwickelt worden. Sie
bieten Features, die sonst nur in zusätzlichen Virtualisierungssystemen
enthalten sind. Immer dort wo große Datenmengen mit großer Performance
zur Verfügung stehen müssen, ist die Infortrend ESVA Serie genau richtig.
Auch bei hochredundanten und damit hochverfügbaren Umgebungen sind diese
Systeme ideal geeignet.
Durch die Kombination von SnapShots und vollständigen Kopien innerhalb
der Storage-Systeme kann ein Höchstmaß an Verfügbarkeit erreicht
werden, auch wenn die Fehler von außen auf die Systeme einwirken. Also
auch ein Schutz vor menschlichen Fehlern, wie auch vor Brand und Wasser.
Neben diesen Fibre Channel Geräten bietet Infortrend in der ESVA Serie auch die iSCSI Geräte E60 und E20 an. Beide nutzen 8 x Gigabit Ports zum Anschluss in das iSCSI SAN. Die sonstige Ausstattungen und die möglichen Features entsprechen denen der Fibre Channel Serie.
Die erste Möglichkeit den Plattenplatz bei der ESV Serie von Infortrend
zu erhöhen, ist zum Grundgerät zusätzliche JBODs hinzuzufügen.
Die Methode die nahezu jedes System beherrscht. Das ist die vertikale Skalierbarkeit.
Der Vorteil ist, das die JBODs kostengünstiger sind als ein RAID-Grundsystem
und das auch nur ein Grundsystem überwacht werden muss. Der Nachteil ist
jedoch, dass die Performance durch das Grundsystem begrenzt ist. Der RAID-Controller
hat nur einen gewissen Durchsatz und die Anbindung an das SAN ist meist auch
auf 4 Ports begrenzt.
Diese Nachteile hebt die horizontale Skalierbarkeit auf. Es wird ein neues Grundsystem
mit den vorhandenen kombiniert. Es können auch vorhandene Volumes über
mehrere Grundsysteme verteilt werden. Da jedes Grundsystem eigene RAID-Controller
und damit auch eigene Anschlüsse zum SAN mitbringen, steigert es nicht
nur die Kapazität sondern auch die Performance.
Das nebenstehende Bild zeigt die horizontale Skalierbarkeit der ESV Serie. Es
wird ein gemeinsamer Storage-Pool aus verschiedenen ESVA-Grundgeräten gebildet.
Die virtuelle Festplatte wird auf alle Grundsysteme verteilt. Fordert jetzt
ein Server Daten von seiner virtuellen Festplatte ab, so können beide Grundsysteme
zur gleichen Zeit die Daten liefern. Der Durchsatz verdoppelt sich nahezu. Das
gleiche passiert natürlich auch beim Schreiben, die Daten werden auf die
beiden Systeme verteilt, auch dort wird die doppelte Performance erreicht.
Die Verteilung der Daten übernimmt das ESVA System. Weder Server noch Betriebssystem
wissen, das hinter dem Storage-Pool mehrere Grundsysteme stehen. Das ist völlig
transparent für alle weiteren Schichten. Wird jetzt ein zusätzliches
ESVA Grundsystem in einen vorhandenen Pool integriert, dann werden die Daten
über alle Systeme verteilt.
Das gleiche gilt auch, wenn ein Grundsystem aus dem Pool entfernt werden soll.
Dann werden die Daten auf die verbleibenden Systeme verteilt. Hierfür muss
natürlich genügend Plattenplatz vorhanden sein. So lässt sich
zum Beispiel ein Grundsystem sehr einfach ersetzen. Es wird ein neues System
hinzugefügt, der Platz verteilt sich automatisch, dann wird ein altes System
zur Entfernung markiert und die Daten werden wieder verteilt.
Ein kompletter Systemaustausch im laufenden Betrieb ist möglich. Und das
auch noch ohne große manuelle Eingriffe.
Thin Provisioning oder Over-Provisioning "gaukelt" dem Betriebssystem
sehr viel Speicherplatz vor, belegt aber tatsächlich nur den wirklich genutzten
Speicherplatz auf den Festplatten.
Aber warum denn das?
Die Frage ist einfach zu beantworten. Wenn ein neues System oder eine neue Anwendung
eingeführt werden soll, weiß eigentlich niemand so richtig, wie viel
Speicherplatz wirklich benötigt wird. Also nimmt man entweder etwas mehr
um in Sicherheit zu sein, verschwendet aber unter Umständen viel Speicherplatz,
oder man nimmt zu wenig und muss dann umständlich erweitern. Also wäre
es doch gut, einfach zu sagen: Das Filesystem bekommt soviel Speicherplatz,
dass es auf jeden Fall ausreichend ist, auf der anderen Seite, wird aber aktuell
immer nur das an Kapazität belegt, was auch wirklich verbraucht wurde.
Alle sind zufrieden, keine Plattenplatzprobleme mehr und auch keine Verschwendung
von Festplattenkapazität.
Wie funktioniert das?
Wenn ein Betriebssystem ein neues Filesystem anlegt, dann ist es ja erstmal
nicht gefüllt. Es sind zwar einzelne Blöcke belegt und evtl. sind
Pointer-Tabellen vorformatiert, aber das belegt sehr wenig Speicherplatz. Das
Betriebssystem "sieht" dann also z.B. 2 TB in seinem Filesystem, auf
den Platten sind aber nur wenige MB belegt. Schreibt das Betriebssystem jetzt
Daten in das Filesystem, dann werden die Daten wirklich auch auf die Platte
geschrieben. Aber eine weitere Nutzung des Filesystems erfolgt nicht. Sind also
auf den virtuellen 2 TB wirklich 500 MB an Daten und 2 MB an Filesystemformatierungen,
so ist auf der Festplatte 502 MB belegt.
Natürlich muss auch beim Thin Provisioning der Plattenplatz überwacht
werden. Sind auf dem RAID-System 20 virtuelle Festplatten mit je 2 TB angelegt,
aber nur 10 TB an Plattenplatz vorhanden, dann wird es irgendwann einmal eng
werden. Das muss aber nur zentral auf dem RAID-System überwacht werden.
Werden voreingestellte Grenzen überschritten, dann erfolgt eine Warnung
an den Administrator. Es müssen zusätzliche Festplatten eingebaut
werden (vertikale Skalierung) oder es muss ein zusätzliches Grundsystem
integriert werden (horizontale Skalierung). Das lässt sich natürlich
im laufenden Betrieb durchführen.
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