Redundante Compellent iSCSI LösungiSCSI - to - FC bzw. SATA RAID-System Virtualisierung, Replikation / Erweiterbar bis 1.008 Festplatten zwei unabhängige Controller (bis 100 Meter Abstand) SATA Platten (optional auch 15k FC Festplatten) an zwei Standorten Synchrone Replikation zwischen den Einzelsystemen |
Preis auf Anfrage |
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Diese hochverfügbare iSCSI Lösung von Compellent basiert auf zwei
voneinander getrennten Storage-Controllern mit eigenen Festplatten. Diese beiden
Einzelsysteme können mit einem maximalen Abstand von 100 Metern zueinander
aufgestellt werden. Die Daten werden hierbei synchron über Ethernet repliziert.
Diese ganzen Storage-Virtualisierungsfeatures sind direkt in
den Controller-Systemen integriert. Sie benötigen nur eine Oberfläche
zur Bedienung des Gesamtsystems. Optional kann das System auch mit einem NAS
(Network Attached Storage) aufgerüstet werden. Es entsteht eine Unified
Storage Lösung, egal ob Fibre Channel, iSCSI oder NAS, alles in einem System.
| Festplatten: | 10 x 1 TB SATA Festplatten mit 7.200 Umdr./min (in diesem Angebot) |
| maximal 1.008 Festplatten pro Controller-Grundsystem | |
| 16 Festplatten pro FC SBOD oder SATA JBOD | |
| maximal 7 Stück FC SBODs bzw. 5 Stück SATA JBOD | |
| Controller: | RAID-Controller (Grundsystem) in 3 HE Gehäuse |
| zwei getrennte RAID Controller zu einem Cluster-System | |
| Hostanschluss: | 1 Gbit/s iSCSI in RJ45 (max. 18 Ports pro Grundsystem) |
| optional auch Fibre Channel (iSCSI und FC auch gemeinsam) | |
| Management: | über LAN (Ethernet) |
| zentrale Administration über GUI | |
| RAID-Level: | 5 und 10 mit Hot Spare |
| Features: | Automated Tiering |
| Thin-Provisioning, verteiltes Loadbalancing | |
| SnapShots, Controller Clustering | |
| Remote Replication, remote Mirroring | |
| Garantie: | 12 Monate Gewährleistung mit 4 Stunden Vor Ort Hardware-Wartung |
| optional: Verlängerung des Wartungsvertrages | |
Datenblatt:
|
Compellent Übersicht Datenblatt (dt. / 354 kB) |
| Compellent Wartung (engl. / 137 kB) |

Preis auf Anfrage
| Bezeichnung | Feature | Host-Anschluss | Festplatten | Preis |
| Series 20 Controller | Single Controller Gehäuse | iSCSI / FC | FC / SATA | auf Anfrage |
| Series 30 Controller | Single Controller Gehäuse | iSCSI / FC | FC / SATA / SAS | auf Anfrage |
| FC Disk Enclosure | für FC Festplatten | max. 1008 Festplatten | auf Anfrage | |
| SATA Disk Enclosure | für SATA Festplatten | max. 720 Festplatten | auf Anfrage | |
| SAS Disk Enclosure | für SAS / SATA Festplatten | max. 96 Festplatten | auf Anfrage | |
| 300 GB FC Festplatte | 15.000 Umdr./min | auf Anfrage | ||
| 450 GB FC Festplatte | 15.000 Umdr./min | auf Anfrage | ||
| 300 GB FC Festplatte | 10.000 Umdr./min | auf Anfrage | ||
| 400 GB FC Festplatte | 10.000 Umdr./min | auf Anfrage | ||
| 500 GB SATA Festplatte | 7.200 Umdr./min | auf Anfrage | ||
| 1 TB SATA Festplatte | 7.200 Umdr./min | auf Anfrage |
Im Preis sind jeweils die benötigten SFPs enthalten, sowie LWL-Patchkabel für den Anschluss der SBODs/JBODs an das Grundsystem.
Alle Systeme werden von uns nach Ihrem Wunsch vorkonfiguriert, die neuste Firmware
ist installiert und Grundeinstellungen sind vorgenommen. Im Falle von RAID-Systemen
sind die Festplatten in den Einschubrahmen verschraubt, der Transport der Festplatten
erfolgt aus Sicherheitsgründen nicht im Grundgerät eingebaut, sondern
in dafür vorgesehenen Transportvorrichtungen. Sie müssen die Festplatten
nur noch ins Grundgerät einschieben. Alle Komponenten sind eindeutig bezeichnet.
Jedes System wird vor der Auslieferung einem mindestens 24 Stunden Dauer-Test
unterzogen. Hierbei werden die Festplatten zweimal komplett beschrieben, der
so genannte DOA (Dead On Arrival, Gerät kommt schon defekt an) kann nahezu
vermieden werden.
Diese Systeme können überall dort eingesetzt werden, wo es auf Verfügbarkeit und Erweiterbarkeit ankommt. So kann mit einem redundanten iSCSI System basierend auf SATA Festplatten begonnen werden, mit zusätzlichen Fibre Channel Festplatten aufgerüstet und später auch Fibre Channel Hostanschlüsse nachgerüstet werden. Das Grundsystem bleibt immer das Gleiche.
Auch
bei der Hochverfügbarkeit zweigt die modulare Bauweise der Compellent Hardware
ihre Vorteile. Wurde mit einem single Controller System (Controller + JBOD/SBOD)
begonnen, so kann ein zweiter Controller nachgerüstet werden. Die erste
Stufe der Hochverfügbarkeit ist erreicht. Aber warum wählt Compellent
als Grundsystem einen Controller und nicht wie viele andere Hersteller zwei
Controller in einem Grundgehäuse? Die Antwort ist ganz einfach: Sind zwei
Controller in einem Gehäuse, so kann immer noch die Backplane defekt sein,
oder der eine defekte Controller reißt den zweiten Controller mit. Das
kann bei Compellent nicht passieren, die Controller sind in getrennten Gehäusen
untergebracht, es sind keine gemeinsamen Komponenten vorhanden.
Aber die Compellent Systeme sind noch weiter aufrüstbar: Sollen die Daten
an einen zweiten Standort gespiegelt bzw. repliziert werden, so ist das auch
mit den gleichen Systemen möglich. Eine Variante wäre, beide Einzelcontroller
bekommen ihren eigenen Plattenplatz und werden an die beiden Standorte verteilt.
Jetzt müssen nur noch die Daten synchron zwischen den beiden Standorten
repliziert werden.
Aber natürlich kann auch der Cluster am primären Standort bestehen
bleiben und am zweiten Standort wird ein Einzelsystem aufgebaut mit dem gleichen
Plattenplatz wie das Cluster-System. Jetzt ist ein Failover am primären
Standort möglich (zwischen den beiden Cluster-Controllern mit den geshareten
Platten) und beim Ausfall des gesamten primären Standortes dann auf den
sekundären Standort.
Und die Controller-Grundsysteme und Platteneinheiten sind immer gleich, egal
ob Cluster und Replikation.
Das
Automated Tiering ist eine sehr interessante Funktion der Compellent Systeme.
Vereinfacht gesagt werden die I/O Zugriffe auf alle Daten analysiert und nach
Häufigkeit auf unterschiedlich schnelle Platten verteilt. Das ist eigentlich
genau das, was ein Administrator sonst per Hand macht. Welche Daten brauchen
einen schnellen Zugriff und müssen auf schnelle Platten. Selbst für
einen erfahrenen Administrator nicht einfach zu beantworten. Und dann können
nur alle Daten aus einem Bereich auf schnelle Platten, auch wenn dort ein paar
große Dateien liegen, die eigentlich auch auf langsame Platten können.
Und genau das macht das Compellent System vollautomatisch. Daten die häufig
gelesen werden, verlegt das System auf Blockebene auf schnelle Platten. Das
bedeutet dann bei einer Datenbank, das Blöcke die häufig genutzt werden
auf schnelle Platten verlegt werden, wobei andere Blöcke in der gleichen
Datenbank auf langsameren Platten liegen können.
Und das alles läuft ohne Eingriff von außen ab.
Den richtigen Vorteil dieser Lösung spielt das System aber zusammen mit
SSDs aus. Da SSDs immer noch recht teuer sind und auch eine geringe Speicherdichte
haben, muss genau ausgewählt werden, welche Daten auf die SSDs kommen.
Falsch! Das Compellent System legt automatisch die "wichtigsten" Blöcke
auf diese SSDs. Also maximale Ausnutzung des teuren Speicherplatzes mit den
kritischsten Daten. Und das natürlich auch ohne manuellen Eingriff.
Die
Erweiterbarkeit (Skalierbarkeit) ist eine sehr wichtige Funktion der Compellent
Hardware. Egal ob Fibre Channel Hostanschlüssen (FC SAN) oder iSCSI Hosts
(iSCSI SAN), oder Fibre Channel und SATA Platten, alles kann gleichzeitig genutzt
werden. Insgesamt stehen pro Controller (Grundsystem) 20 Ports zur Verfügung.
Diese können als Frontend (zu den Servern) oder als Backend (zu den Platten)
Ports genutzt werden.
Werden z.B. nur wenige Festplatten benötigt, so können 2 Ports für
Backend und 18 Ports für Fronend genutzt werden. Es stehen dann z.B. 18
Stück 1 Gbit/s iSCSI Ports zur Verfügung. Oder Sie benötigen
viele Festplatten: 18 Ports können hierfür genutzt werden, aus Gründen
der Redundanz sind 9 Platten Loops nutzbar, in jeden Loop können 7 Fibre
Channel SBODs oder 5 SATA JBODs integriert werden. Bei einer reinen Fibre Channel
Platten Bestückung sind dann also 9 Loops x 7 SBODs x 16 Festplatten, also
1.008 Festplatten pro Controller möglich. Dann mit z.B. 2 Fibre Channel
Host Ports.
Unter
einem "Unified Storage System" versteht man eine Lösung, sie
sowohl blockbasierende (Fibre Channel und iSCSI) wie auch dateibasierende Dienste
(SMB/CIFS, NFS) anbietet. iSCSI und Fibre Channel sind ja bei Compellent im
Grundsystem mischbar, für die NAS-Dienste kommt ein Controller-Modul hinzu,
ein NAS Gateway. Die Daten werden natürlich weiterhin von den Compellent
RAID-Controllern gespeichert und alle Vorteile des Compellent SAN sind nutzbar.
Auch die NAS Gateways haben Zugriff auf die SSDs, die Daten können synchron
repliziert werden und alle Cluster-Funktionen sind auch für die NAS Köpfe
nutzbar.
Weitere Infos zum Thema RAID, SAN und Storage-Virtualisierung.
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